
Zwischen den Städten Magdeburg, Dessau und Wittenberg liegen zahlreiche kleine und kleinste Orte, zu deren unverwechselbarem Gesicht ein Gotteshaus gehört. Doch leider sind in den beiden letzten Jahrzehnten aus den Dörfern zwischen Elbe und Fläming zahlreiche Menschen weggezogen und haben, wie andernorts in strukturschwachen Gegenden auch, ihr Glück in der Ferne gesucht. Unter den kleiner werdenden Gemeinden leidet das dörfliche Leben und auch die Kirchen. In dieser schwierigen Situation ist 2005 auf Initiative des Kirchenvereins Zerbst die Stiftung "Entschlossene Kirchen" entstanden. Bis heute gehören ihr 46 Gemeinden an. Seit ihrer Gründung wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz treuhänderisch verwaltet.

Die Gotteshäuser im Kirchenkreis Zerbst sind Beispiele einer bemerkenswerten Vielfalt der Baustile und der Verwendung unterschiedlicher Materialien. Es gibt Bauten aus Feldsteinen, Backsteinen sowie aus Fachwerk, turmlose Bauten ebenso wie solche mit trutzigen Wehrtürmen, mit geschwungenen Hauben oder solche, deren hohe Spitztürme weithin sichtbar sind.
Der Stiftung geht es um die Pflege der Kirchen, in vielen Fällen auch um deren Restaurierung oder Sanierung. Vor allem geht es ihr aber auch darum, den Menschen die Augen zu öffnen für ihren ganz besonderen Wert. Mit Vorträgen, Konzerten, Ausstellungen und Festen erreicht die Stiftung zunehmend mehr Menschen in den Dörfern und aus der Region aber auch Reisende.
Der Name der Stiftung ist in doppeltem Sinne Programm: Man ist entschlossen, durch gemeinsames Handeln etwas zu bewegen. Zugleich möchte man die Gemeinden dabei unterstützen, ihre Kirchen künftig für Besucher zu öffnen.
Wir suchen Zustifter für die "Entschlossenen Kirchen" in Sachsen-Anhalt, die das Kapital der Stiftung aufstocken. Unterstützen Sie mit Ihrem Beitrag die bauliche Vielfalt, auf das die Gotteshäuser wieder Orte der Besinnung und der Begegnung werden.