Kurzfassung: 21 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit ihrem Ortskuratorium vom 19. November bis zum 16. Dezember 2009 in der Sparkasse Neuss in Neuss. Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland werden in einer Fotoausstellung vorgestellt. Dabei wird der Bogen von der Wismarer Georgenkirche über die Alte Kapelle in Regensburg bis zum Fachwerkhausprogramm in Quedlinburg gespannt. Die Restaurierung der vorgestellten Projekte wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die Stiftung dank privater Spenden und aus den Mitteln der Lotterie GlücksSpirale über 3.500 bedrohte Baudenkmale retten helfen, davon über 230 allein in Nordrhein-Westfalen. Dazu zählt auch die Brauns-Mühle in Kaarst-Büttgen oder Schloss Dyck in Jüchen. Seit 2008 wird die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Neuss von einem ehrenamtlichen Ortkuratorium unter der Leitung von Dr. Wolf Hunold unterstützt.
Langfassung: 21 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit ihrem Ortskuratorium vom 19. November bis zum 16. Dezember 2009 in der Sparkasse Neuss in Neuss. Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland werden in der Fotoausstellung gezeigt. Dazu gehört die mächtige Wismarer Georgenkirche ebenso wie die „Alte Kapelle“ im bayrischen Regensburg oder der Leuchtturm 'Roter Sand' in der Wesermündung. Aus Nordrhein-Westfalen werden der Bagno-Konzertsaal im westfälischen Steinfurt sowie Schloß Dyck in Jüchen vorgestellt.
Seit ihrer Gründung 1985 hat die private Bonner Stiftung dank der Spenden von über 190.000 Förderern und erheblichen Mitteln der GlücksSpirale (der Rentenlotterie von Lotto) mehr als 420 Millionen Euro für rund 3.500 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung stellen. Zu den seit 1991 in Nordrhein-Westfalen geförderten über 230 Projekten gehören in der Nähe von Neuss die Brauns-Mühle in Kaarst-Büttgen, Schloss Myllendonk im Korschenbroich, in Kempen die Propsteikirche, Schloss Dyck in Jüchen und in Krefeld-Oppum die Geismühle. Seit 2008 werden die Ziele der Stiftung in Neuss durch ein ehrenamtliches Ortskuratorium unter Leitung von Dr. Wolf Hunold unterstützt.
Seit mehreren Jahren widmet die Stiftung sich auch der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Thema Denkmalschutz mit dem Programm „denkmal aktiv“, das sich an Lehrer und Schüler wendet, sowie den Jugendbauhütten, bei dem Jugendliche ein Jahr im Bereich der Denkmalpflege tätig sind bei Handwerkern, Architekten und Verwaltungen.
Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten Jahre warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen: viele Bauten bundesweit benötigen dringend Hilfe, damit sie der nächsten Generation erhalten werden können. Wegen der rückläufigen Denkmalschutzmittel von Ländern und Gemeinden steigt die Anzahl der Förderanträge an die Stiftung.
Die Ausstellung ist in der Sparkasse Neuss in Neuss, Oberstr. 110-124, bis zum 16. Dezember 2009 zu den Geschäftszeiten zu besichtigen: Mo - Fr 8:30 - 16:00 (Do bis 18:00), Sa 9:00 - 13:00
Bonn, den 16. November 2009
Für die Pressevertreter:
Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 18. November 2009 um 18.00 Uhr in die Sparkasse Neuss, Oberstr. 110-124. Es sprechen Hans-Peter Kammann, Regionalvertriebsleiter der Sparkasse Neuss, Dr. Max Tauch, Mitglied des Ortskuratoriums Neuss, und Gerhard Eichhorn, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.