Zur EXPONATEC COLOGNE, der Internationalen Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe, die vom 17. bis zum 20. November 2009 in Köln stattfindet, veranstaltet Europa Nostra Deutschland zusammen mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Deutschen Burgenvereinigung am 19. November 2009 von 10.00 bis 15.00 Uhr das Kolloquium "Denkmal-Lobby Deutschland - wie viele Köche verderben den Brei?". Ziel des Kolloquiums, das sich an Interessenten bei Verbänden, Institutionen, Stiftungen und Fördervereinen, an Denkmaleigentümer, Mitarbeiter in Denkmalbehörden, Architektur- und Planungsbüros, Verantwortliche in Wissenschaft und Politik richtet, ist es, Einflussmöglichkeiten zu reflektieren und notwendige Weichenstellungen aufzuzeigen.
Die 200 Teilnehmer des Kolloquiums waren sich darin einig, dass in Deutschland „der Denkmalschutz“ noch nicht mit einer Stimme spricht. „Appelle, Petitionen und Empfehlungen bleiben viel zu häufig ungehört, und dies ungeachtet der wirtschaftlichen Relevanz der Branche“, so Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein, der zugleich darauf hinwies, dass den jährlichen Steuerausfällen durch höhere Sonderabschreibungen in Höhe von 119 Millionen Euro 1,3 Milliarden Euro gegenüberständen, die durch die Förderung von Denkmälern an zusätzlichem Einkommen entstehen. „Die damit verbundenen Beschäftigungseffekte sind immens,“ so der Vizepräsident von Europa Nostra: „Rund 30.000 Arbeitsplätze werden gesichert“.
Kontakt:
Dr. Holger Rescher
Europa Nostra Deutschland
c/o Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Koblenzer Straße 75
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Bonn-Köln, 19. November 2009/Schi