Deutsche Stiftung Denkmalschutz
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Deutsche Stiftung Denkmalschutz zieht um  

Die seit 25 Jahren in Bad Godesberg ansässige private Deutsche Stiftung Denkmalschutz bezieht bis Mitte des Jahres 2010 ihren neuen Sitz in der Schlegelstraße in Bonn. Sie übernimmt die seit 1999 leer stehende ehemalige bayerische Landesvertretung, die derzeit saniert wird. Mit diesem Umzug werden die Bonner Mitarbeiter der bundesweit tätigen Denkmalschutz-Stiftung erstmals alle in einem Gebäude unterkommen, erläutert Dr. Wolfgang Illert, Geschäftsführer der Stiftung, die Umzugspläne.  

 

Der Freistaat Bayern errichtete für seine Vertretung beim Bund 1954-55 ein modernes Gebäude in der Schlegelstraße. Die Pläne stammen von dem Architekten Sepp Ruf (1908-1982), der in Bonn auch den Bau des Kanzlerbungalows und des Hauses der deutschen Forschungsgemeinschaft plante. In seiner „minimierten Konstruktion“, mit durch raumhohe Verglasungen transparenten Wänden und schlanken Säulen, ist die elegante und leichte Architektur des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes ein typischer Bau der Nachkriegszeit.  

 

Insbesondere nach der Grenzöffnung hatte sich die 1985 in Bonn gegründete Stiftung rapide entwickelt, da der sichtbare Verfall ganzer Kulturlandschaften eine Welle der Solidarität und der Verantwortung für das gemeinsame kulturelle Erbe bewirkte. Inzwischen fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wieder gleichmäßig hilfsbedürftige Denkmale in ganz Deutschland und wirbt mit unterschiedlichen Projekten und Aktionen für den Gedanken des Denkmalschutzes. Sie finanziert sich insbesondere aus privaten Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto. Weitere Infos zur Arbeit der Stiftung und ihren Projekten unter www.denkmalschutz.de.  

Bonn, den 18. Januar 2010/Schi

 

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