Kurzfassung: Eine Foto-Ausstellung mit Denkmalschutz-Projekten, die dank der Unterstützung durch die über 190.000 Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und die Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, möglich geworden sind, zeigt das Ortskuratorium Frankfurt der DSD vom 4. Februar bis zum 12. April 2010 im Kurhaus von Bad Vilbel. Auf drei Ausstellungswänden machen Beispiele eigens aus Hessen, aber auch aus den anderen Bundesländern deutlich, wie vielfältig die deutschen Denkmallandschaften sind und wie wichtig Fördermittel über Stiftungen, aus Spenden und auch aus Lotterien für den Erhalt unseres baulichen Erbes sind. Die Ausstellung kann bis zum 14. April 2010 täglich von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und bei Wochenendveranstaltungen im Kurhaus von Bad Vilbel, Niddastraße 1, kostenfrei besichtigt werden.
Langfassung: Eine Foto-Ausstellung mit Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zeigt deren Ortskuratorium Frankfurt vom 4. Februar bis zum 12. April 2010 im Kurhaus von Bad Vilbel, Niddastraße 1.
Auf einer Ausstellungswand werden Stiftungsprojekte aus allen Regionen, Baustilen, Gattungen und Epochen vorgestellt, die anschaulich vermitteln, welche großartige Leistungen dank der Unterstützung durch die mittlerweile über 190.000 Förderer der DSD und die erheblichen Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, zu deren Destinatären die DSD seit 1991 gehört, möglich geworden sind. Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren hat die private Bonner Denkmalschutz-Stiftung insgesamt 430 Millionen Euro für rund 3.600 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung gestellt.
Zu den 90 von der Stiftung in Hessen geförderten Projekten, die auf einer zweiten Ausstellungswand gezeigt werden, gehören die Stadtbefestigung in Büdingen, die Stadtkirche in Homburg, die Synagoge in Vohl, die Marienkirche in Ortenberg, die Burg in Runkel, St. Peter und Paul in Hochheim, die Dorfkirche in Schrecksbach-Röllnhausen, das Petrihaus und das Ernst-May-Haus in Frankfurt, Schloss Fechenheim in Dieburg sowie die evangelische Marktkirche in Wiesbaden, schließlich das Karussel in Hanau-Wilhelmsbad, St. Brigida in Fritzlar-Ungedanken und das Spielhaus in Langen.
Eine dritte Ausstellungswand schließlich verdeutlicht an zwölf Beispielen die Förderarbeit an sogenannten Gründenkmalen: Parks, Gärten, Friedhöfe, Gartenarchitekturen und -skulpturen, darunter der älteste barocke Irrgarten Deutschlands in Altjeßnitz, der italienische Garten von Schloss Blankensee und die Orangerie des ehemaligen Zisterzienserklosters Bronnbach.
Die ausgewählten Beispiele machen nicht nur deutlich, wie vielfältig und reich die Denkmallandschaften in Deutschland sind, sondern auch, wie wichtig neben der staatlichen Denkmalpflege zusätzliche Fördermittel über private Stiftungen, aus Spenden und aus Lotterien für den dauerhaften Erhalt unseres baulichen Erbes sind. So warnt die Stiftung trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten Jahre vor einem Nachlassen der Bemühungen: Viele Bauten in allen Teilen der Bundesrepublik sind weiterhin akut auf Hilfe angewiesen, damit sie der nächsten Generation erhalten werden können.
Die Ausstellung kann bis zum 12. April 2010 täglich von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und bei Wochenendveranstaltungen im Kurhaus von Bad Vilbel, Niddastraße 1, kostenfrei besichtigt werden.
Bonn/Frankfurt, 29. Januar 2010/Schi