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„Der Industrie ihre Kathedralen“

Ortskuratorium Essen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz präsentiert eine Ausstellung auf Zeche Zollverein

 

Architektonische Zeugnisse der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts zeigt das Ortskuratorium Essen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in der Ausstellung „Der Industrie ihre Kathedralen“ in der Zeit vom 6. Juni bis zum 15. Juli 2010 auf Zeche Zollverein in Halle 2. Anhand von Fotografien wird anschaulich, dass das 19. Jahrhundert nicht nur Industriebauten als „Kathedralen der Arbeit“ hervorgebracht hat, sondern selbstbewusst eigene Kathedralen und ganze Stadtteile konzipierte.

 

Zur Eröffnung und im Rahmen der Zentralveranstaltung zum „Tag des Weltkulturerbes“ am Sonntag, den 6. Juni 2010 hält Professor Dr. Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, um 15.00 Uhr den Festvortrag zum Thema „Welterbe – vom Limes bis zur Zeche Zollverein“ in Halle 12.

 

Die Ausstellung ist Dienstag bis Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie am Wochenende von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos. Daneben wird die Jugendbauhütte Raesfeld der DSD das Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege vorstellen, das jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet, Denkmalerfahrungen im Hinblick auf ihr späteres Berufsleben zu erwerben.

 

Seit 25 Jahren engagiert sich die 1985 gegründete Deutsche Stiftung Denkmalschutz für den Erhalt und die Pflege von Kulturdenkmalen in Deutschland. Bisher konnte sie aus Spenden ihrer rund 190.000 Förderer und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, über 430 Millionen Euro für mehr als 3.600 Projekte zur Verfügung stellen. Allein in Nordrhein-Westfalen konnte die private Denkmalschutz Stiftung über 250 Projekte unterstützen.

Bonn/Essen, den 4. Juni 2010/Schi

 

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