Kurzfassung: Am Sonntag, den 27. Juni 2010 um 18.00 Uhr findet im Berghotel Großer Winterberg in Bad Schandau in Sachsen ein Konzert der Reihe „Grundton D“ mit dem Leipziger Vokalensemble „amarcord“ statt, die „Europäische Romantik und Folksongs aus aller Welt“ singen. Seit 1991 ist die gemeinsam vom Deutschlandfunk und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz veranstaltete Benefizreihe mit hochkarätigen Konzerten auf der Reise durch bedürftige Denkmale in den östlichen Bundesländern. Die Erlöse aus den Konzerten kommen jeweils direkt den Bauwerken zugute, zu deren Gunsten sie stattfinden. Mit der Verbindung von Musik und Architektur begeistert die Konzertreihe jedes Jahr Menschen für das kulturelle Erbe und gewinnt sie zu aktiver Mithilfe. Für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die Konzertreihe des Deutschlandfunks eine großartige Möglichkeit, für die bekannten und unbekannten Kleinode um Unterstützung zu werben. Die Konzerte und Berichte über die Aufführungsorte werden vom DLF bundesweit ausgestrahlt, das Konzert in Bad Schandau wird am 24. August 2010 um 21.05 Uhr im Deutschlandfunk zu hören sein.
Langfassung: Am Sonntag, den 27. Juni 2010 um 18.00 Uhr findet im Berghotel Großer Winterberg in Bad Schandau in Sachsen ein Konzert der Reihe „Grundton D“ mit dem Leipziger Vokalensemble „amarcord“ statt, die „Europäische Romantik und Folksongs aus aller Welt“ singen. Seit 1991 ist die gemeinsam vom Deutschlandfunk und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz veranstaltete Benefizreihe mit hochkarätigen Konzerten auf der Reise durch bedürftige Denkmale in den östlichen Bundesländern. Die Erlöse aus den Konzerten kommen jeweils direkt den Bauwerken zugute, zu deren Gunsten sie stattfinden.
Für die Bonner Deutsche Stiftung-Denkmalschutz ist die Konzertreihe des DLF eine großartige Möglichkeit, für die bekannten und unbekannten Kleinode bundesweit Aufmerksamkeit und Unterstützung zu finden. Über 200 Konzerte werden bis Ende 2010 zur Begeisterung der Besucher beigetragen haben - eine gute Voraussetzung auch für das Engagement zur Erhaltung der Baudenkmale. Die bundesweite Ausstrahlung der Konzerte im Deutschlandfunk vermittelt neben dem musikalischen Genuss auch wichtige Informationen über den Denkmalschutz an ein Millionenpublikum vor den Rundfunkgeräten. Dadurch erhalten die Denkmalpfleger vor Ort eine öffentliche Unterstützung, die auch im täglichen Kampf um Fördermittel und Hilfe unschätzbar ist.
Seit den Anfängen des Tourismus in der Sächsischen Schweiz gehört der Große Winterberg zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Elbsandsteingebirge. Wilhelm Leberecht Götzinger, durch seine 1812 herausgegebene Beschreibung der Sächsischen Schweiz ein ausgewiesener Kenner der Gegend, war von der Aussicht vom Großen Winterberg nachhaltig begeistert. Auch berühmte Dichter, Maler und Musiker, wie Hans Christian Andersen, Caspar David Friedrich, Carl Maria von Weber und Richard Wagner ließen sich von der einzigartigen Landschaft inspirieren. Ein erstes Holzhaus mit angeschlossener Gastwirtschaft entstand auf dem Gipfel des Winterbergs um 1818. Durch Brandstiftung zerstört, entstand dreißig Jahre später ein steinernes Gebäude im Schweizer Stil, das der sächsische König Friedrich August II. auch als Jagdsitz nutzte. Errichtet aus den in der Gegend vorhandenen Basalt- und Sandsteinen, befand sich der erste öffentliche Gastraum bis zum Anbau des rechten Seitenflügels 1892 im ersten Obergeschoss über der Küche. Versorgt wurde der Winterberg mit Pferdefuhrwerken über den damals noch befahrbaren Wurzelweg. Bis 1968 war das Anwesen stets verpachtet und wurde als öffentliches Hotel mit Ausflugslokal betrieben.
Bonn, den 24. Juni 2010/Schi
Weitere Konzerte finden statt am 4. Juli (Kloster Rühn , Mecklenburg-Vorpommern), 18. Juli (Gut Zernikow, Brandenburg). 25. Juli (Kloster Doberlug, Brandenburg); 14. August (Burg Trechow, Mecklenburg-Vorpommern), 23. September (Stiftskirche Beuster, Sachsen-Anhalt), 2. Oktober (St. Petri Wandersleben, Thüringen) und 5. Dezember (Schloss Weißenfels, Thüringen).
Weitere Infos unter: www.denkmalschutz.de/grundton_d.html