Am 9. Februar 2007 fand in Warschau die konstituierende Sitzung zur Gründung der statt. Mit dieser Stiftung, die am 18. April 2007 auf einer Festveranstaltung in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird, soll nach dem Vorbild der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch für Polen das bürgerschaftliche Engagement für den Denkmalschutz verstärkt werden. Der Stiftungsvorstand, Vertreter der deutschen und polnischen Wirtschaft und Denkmalpflege, unter ihnen Dr. Tessen von Heydebreck, Prof. Dr. Andrzej Tomaszewski und Prof. Dr. Gottfried Kiesow, verstehen sich als „An-Stifter“. Sie wünschen sich weitere engagierte Mitstreiter bei der Bewahrung der baulichen Zeugnisse dessen, was in jahrhundertelangem kulturellen Austausch von Architektur und Kunsthandwerk hervorgebracht wurde. Insbesondere werden Zustiftungen aus dem Bereich der in Polen tätigen deutschen Wirtschaft erhofft, die damit neben ihrem wirtschaftlichen Engagement auch einen Beitrag zur Bewahrung des gemeinschaftlichen europäischen kulturellen Erbes leisten wollen. Steuerlich geltend gemacht werden können Spenden und Zustiftungen sowohl in Deutschland als auch in Polen.
Die Stiftungsgründer erwarten, dass es noch eine Weile dauern wird, bis das große Vorbild aller privaten Denkmaleinrichtungen in Europa erreicht wird: der National Trust. Doch ist der National Trust in England ja auch schon über 100 Jahre älter!
Zustiftungen und Spenden werden erbeten bei
Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz Deutsche Bank PGK AG Görlitz Konto 82 33 660, BLZ 870 700 24
Weitere Informationen: Deutsch Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz Dr. Peter Schabe Karpfengrund 1 - 02826 Görlitz Tel.: 030 / 25 89 86 33 - FAX: 030/ 25 89 91 31 Peter.schabe@denkmalschutz.de
Berlin/Bonn, den 18. April 2007/Schi