Friedenskirche
Potsdam, Brandenburg
Historistische Säulenbasilika mit Narthex und Campanile, 1848 nach Plänen von Ludwig Persius und Friedrich August Stüler, Förderung 2015

Adresse:
Am Grünen Gitter
14469 Potsdam
Brandenburg

Friedenskirche

Sie liegt mitten im Park Sanssouci, gehört zum Weltkulturerbe, ist ein Magnet für unzählige Touristen und der Stolz der Potsdamer: Die Friedenskirche. Sie ist die Vorzeigekirche der Hohenzollern, eine beliebte Hochzeitskirche und spiegelt die große Italien-Begeisterung ihres Bauherrn, König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) wider. Doch hinter der beeindruckenden Fassade der Friedenskirche sieht es weniger glanzvoll aus: Das Gebäude ist in einem äußerst schlechten Zustand! Eindringende Feuchtigkeit schädigt die Fassade, die Mamorfußböden, das Kirchenmobiliar und das einzigartige Apsismosaik. Eile ist geboten: Soll die Kirche auch in Zukunft noch eines der bedeutendsten Denkmale Potsdams bleiben, sind erhebliche Mittel erforderlich. Denn eine Gesamtinstandsetzung des Baus ist mittlerweile unausweichlich.

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Einzigartiger Kulturschatz mit italienischen Vorbildern

100 Jahre nach der Grundsteinlegung des Schlosses Sanssouci auf dem Wüsten Berg in Potsdam begann 1845 der Bau der Friedenskirche. Auf Wunsch des architekturbegeisterten Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. wurde die Kirche nach römischen Vorbildern geplant und durch den Hofarchitekten Ludwig Persius, einem Schüler Karl Friedrich Schinkels, erbaut. Die Friedenskirche ist eine dreischiffige Säulen-basilika ohne Querhaus. Der 42 Meter hohe Glockenturm prägt die Silhouette der Stadt an diesem wichtigen Übergang zum Park Sanssouci. Der Innenraum der Kirche besticht durch ein original erhaltenes, ursprünglich aus Italien stammendes Apsis-Mosaik aus dem frühen 13. Jahrhundert - einzigartig in Deutschland! Unter den Stufen zum Altar der Friedenskirche befindet sich die Gruft Friedrich Wilhelms IV. und seiner Gemahlin.