500 Jahre Reformation

Es gibt kaum eine Persönlichkeit, die so bekannt ist wie Martin Luther: als Kirchenkritiker und Vater der Reformation, als Übersetzer der Bibel, als Symbol für Standhaftigkeit und Mut.

Viel weniger bekannt ist, wie sein Wirken nicht nur auf die Religion und den Glauben, sondern auf die Baukultur ausstrahlte. Dabei ist Martin Luther auch der Erfinder eines der wichtigsten Architekturbegriffe der heutigen Zeit: Bei seiner Übersetzung der Bibel schuf er das Wort „Denkmal“ als deutsches Gegenstück für das griechische „mnemosynon“ und das lateinische „monumentum“.

Luther bezeichnete damit Dinge, die als Gedächtnisstütze an Wichtiges erinnern: „dass sie ein Denckmal fur ewren Augen seien.“ Martin Luther ist also zumindest begrifflich auch Begründer und Wegbereiter für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege. Im Jahr 2017 jährt sich der berühmte Thesenanschlag Luthers zum 500. Mal.

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Luthers Idee wird zu Stein – die Reformation in der Architektur

Unter den vielen Baudenkmalen, für deren Erhaltung sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland einsetzt, sind auch zahlreiche Bauten, die Zeitzeugen und Wirkungsstätten Martin Luthers oder Ergebnisse seiner Lehre sind. In ihnen kommt uns der Reformator nahe – wird greifbar als Mensch seiner Zeit und als eigensinniger Querdenker, der neue Wege eröffnete. Wer heute einen evangelischen Kirchenbau betritt, kann unmittelbar erleben, wie Luthers Denken die Welt und die religiöse Praxis der Menschen – aber eben auch den Kirchenbau an sich - veränderte. Diese einzigartigen Baudenkmale für die Nachwelt zu erhalten, ist das Anliegen und die Aufgabe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

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