Förderprojekte

Burg Eltz bei Münstermaifeld, Wierschem© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Ein Denkmal ist mehr als ein Bauwerk aus Stein, Holz oder Beton. Historische Bauten sind ein Zeugnis unserer Geschichte, unserer Kultur und lebendige Orte der Erinnerung. Nicht umsonst erklärten die Menschen schon in der Antike ihre eindrucksvollsten Bauwerke zu "Weltwundern". 

Die gebauten Zeugnisse unserer Geschichte zu erhalten ist die Aufgabe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie setzt sich bundesweit für den Erhalt von Denkmalen aller Arten ein - vom denkmalgeschützten Segelflugzeug bis zur mittelalterlichen Burganlage.  

Mehr als 4.500 Denkmale konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe ihrer zahlreichen Freunde und Spender bereits fördern. In mehr als 220 treuhänderischen Stiftungen vertrauen private Stifter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz dauerhaft die Pflege und Sicherung ihrer Herzens-Denkmäler an. 

Die Hilfe kommt Bürgerhäusern, Kirchen und Schlössern ebenso zugute wie technischen Bauten und archäologischen Stätten. 

Mehr zur Förderpolitik und dem Antragsverfahren finden Sie hier.

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Dorfkirche Triestewitz

Die Dorfkirche von Triestewitz gehört zu den "bemerkenswertesten und kunsthistorisch bedeutendsten Dorfkirchen im Kreis Torgau", so das Gutachten des Landesdenkmalamtes Dresden. Sie wurde im Jahr 1582 erbaut, wie über dem Portal der Kirche zu lesen ist. Der flachgedeckte Saalbau aus der Renaissance ist im Osten dreiseitig geschlossen. In ihm ist die außergewöhnlich reiche Innenausstattung mit Kunstwerken der Renaissance und des Barock erhalten. Zu dem fünfteiligen Flügelaltar vom Beginn des 17. Jahrhunderts und dem Taufstein des 16. Jahrhunderts gesellen sich mehrere Epitaphe der Familie Runge (16.-18. Jahrhundert) sowie die bemalten Decken, Emporen und das Gestühl. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Triestewitzer Kirche teilweise zerstört, doch die Gemeinde baute ihr Gotteshaus unter Einbeziehung der Überreste wieder auf. 1754 wurde dann der Turm angefügt, der 1894 bereits umgebaut wurde. Von 1995 an beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an den Sanierungsarbeiten in der Kirche. Dach, Decken, Schiff und Turm wurden wieder instandgesetzt, sodass die Kirche seit 2000 wieder in altem Glanz erstrahlt.

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