Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Spenden & HelfenProjekteTermineBücher & mehrJugendDie Stiftung

Termine

Hier informiert Sie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen zum Thema Denkmalschutz.

19.08. - 26.09.2010
Ausstellung: Seht, welch kostbares Erbe

22 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz vom 19. August bis zum 26. September im Museum in Bad Hersfeld. Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland werden in einer Fotoausstellung vorgestellt. Dabei wird der Bogen von der Wismarer Georgenkirche über das Prinzenhaus in Plön bis zum Fachwerkhausprogramm in Quedlinburg gespannt. Die Restaurierung der vorgestellten Projekte wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die Stiftung über 3.600 bedrohte Baudenkmale retten helfen, davon allein über 90 in Hessen. Die Ausstellung ist bis zum 26. September im Museum in Bad Hersfeld, Im Stift 6a zu besichtigen: Di - So 10 - 12 und 15 - 17 Uhr.

2. und 3.09.2010
18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

Der 18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz steht unter dem Titel "Historische Stadtkerne vor neuen Herausforderungen - Qualitätssicherung und Baukultur durch Städtebaulichen Denkmalschutz". Bundesminister Dr. Peter Ramsauer wird zu Beginn des Kongresses in das Thema einführen. Im Anschluss können die Akteure der Stadtentwicklung und Denkmalpflege an Diskussionsrunden zu den Themen "Umsetzung von Qualitätsansprüchen in die Praxis", "Integration und Umnutzung von Großstrukturen in historischen Stadtquartieren", "Klimaschutz in historischen Stadtquartieren" und "Leerstandsmanagement in historischen Stadtquartieren" teilnehmen. Da jedes Thema für sich zurzeit von hoher Aktualität im Städtebaulichen Denkmalschutz ist, werden die damit verbundenen Fragestellungen als aufeinander folgende Themenblöcke für alle Teilnehmer angeboten. Weitere Infos zum Kongress und zu den Tagungsorten in Goslar unter: www.staedtebaulicher-denkmalschutz.de

09.09.2010
Führung zur archäologischen Ausgrabung

Im Rahmen der Denkmalwoche Erfurt anlässlich des Tags des offenen Denkmals werden auch Führungen zu archäologischen Plätzen in der Stadt angeboten. Die baulichen Reste am Bauplatz der Schottenhöfe, nahe der Krämerbrücke gelegen, sind Gegenstand einer Führung mit Frau Dr. Karin Sczech vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Auch eine kleine Ausstellung wird im Rahmen des Rundgangs besichtigt. Treff: 16 Uhr, Ort: 99084 Erfurt, Bauplatz Schottenhöfe, Gotthardtstraße 26. Info.

12.09.2010
Abschluss der Netzwerkkampagne bauTraum

Am Tag des offenen Denkmals 2010, dem 12. September, endet der Aktionszeitraum der Netzwerkkampagne bauTraum, die auf Initiative der Bundesstiftung Baukultur von ihrem Förderverein gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufen wurde, mit Abschlussveranstaltungen der Teilnehmer vor Ort. Zahlreiche Projektgruppen und Einrichtungen laden zu Aktivitäten von und für Kinder und Jugendliche ein und stellen Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor. www.baut-raum.de

16. - 18.09.2010
Tagung: 1000 Jahre St. Michael

Die UNESCO-Welterbekirche St. Michael in Hildesheim feiert ihr 1000-jähriges Jubiläum. Als Beitrag zu den Feierlichkeiten veranstaltet das Hornemann Institut eine internationale und interdisziplinäre Tagung zur kulturgeschichtlichen Bedeutung von St. Michael und seinem Stifter, dem Hildesheimer Bischof Bernward (993-1022). Unter der Überschrift "Kirche – Kloster – Stifter" referieren zahlreiche Wissenschaftler aus dem In- und Ausland über neue Erkenntnisse, die auch bei der gerade durchgeführten Instandsetzung und den damit verbundenen archäologischen Grabungen zustande kamen. Die Tagung findet, um einen unmittelbaren Diskurs sicher zu stellen, in der Kirche statt. Eine Anmeldung ist bis zum 5. September erforderlich, die Tagungsgebühr beträgt 45 Euro, ermäßigt 20 Euro. Ort: St. Michael, 31134 Hildesheim. Anmeldung und Infos.

26.09.2010
Podiumsdiskussion: Denkmalpflege und Region

Bürger und Behörden als Interessensgemeinschaft werden bei der Podiumsdiskussion unter dem Titel "Denkmalpflege und Region" thematisiert. Am Podium nehmen teil: Gerhard Eichhorn, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Egon Johannes Greipl, Generalkonservator, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Prof. Dr. Michael Petzet, Generalkonservator i. R., ICOMOS und Wolfgang Weise, Architekt, DAI, Nationalkomitee für Denkmalschutz. Die Diskussion beginnt um 15.30 Uhr. Ort: Schloss Tutzing, Schlossstraße 2-4, 82327 Tutzing.

bis 24.10.2010
Ausstellung: Burg und Herrschaft

Burgen gehören zu den eindrucksvollsten Bauten des Mittelalters. Um ihre Entstehung und um die Personen, die hier lebten, ranken sich oft Mythen und Legenden. Das Deutsche Historische Museum widmet der deutschen Burg als Ort der Herrschaft und der adligen Lebenskultur zwischen dem 6. und 16. Jahrhundert eine Ausstellung. Ort: Deutsches Historisches Museum, Berlin, Auditorium in der Ausstellungshalle von I.M. Pei, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, www.dhm.de

bis 31.10.2010
Ausstellung: Geschichte der Rekonstruktion – Konstruktion der Geschichte

Die Ausstellung widmet sich an Hand von Beispielen von Japan bis Kanada und von der griechischen Antike bis heute den verschiedenen Beweggründen für die Wiedergewinnung verlorener Bauten. Dabei werden die zeichnerischen Rekonstruktionen antiker Bauten von der Renaissance bis zur Gegenwart ebenso berücksichtigt, wie der von westlichen Gewohnheiten völlig verschiedene Umgang mit historischer Bausubstanz im mittleren und fernen Osten. Modelle, Gemälde, Pläne, Fotos und Animationen geben einen Einblick in ein kontrovers diskutiertes Thema Ort: Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne, Arcisstraße 21, 80333 München, www.architekturmuseum.de

bis Dezember 2010
Ausstellung: Interieur der Villa Rücker

Zwischen 1828 und 1831 wurde die Villa in Hamburg-Hamm erbaut. Bereits 1909 wurde sie wieder abgerissen, was der damalige Direktor des Hamburgmuseums zum Anlass nahm, die Innenausstattung des Landhauses anzukaufen um sie als Beispiel hanseatischer Wohnkultur zu präsentieren. Aufwändig wurde die Ausstattung vor dem Abriss in Aquarellen, Fotografien und Plänen festgehalten. Zur Ausstellung kam es jedoch nicht, und so wurden die Objekte eingelagert. Heute wird die Ausstattung neu dokumentiert, konserviert und eine Rekonstruktion ins Auge gefasst. Die Restaurierungsausstellung  "Wachgeküsst - Die Wiederentdeckung eines hanseatischen Landhauses" präsentiert nun die Arbeiten und ermöglicht den Blick hinter die Kulissen der Museumswelt und in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Restauratoren. Dabei wird auch die Geschichte des Stadtteils Hamm im 19. Jahrhundert beleuchtet. Di - Sa 10 - 17 Uhr, So 10 - 18 Uhr. Ort: hamburgmuseum, Holstenwall 24, 20355 Hamburg. Info.

Spenden Sie Online