
Hier informiert Sie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen zum Thema Denkmalschutz.

21 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz vom 25. Februar bis zum 26. März im Landratsamt in Altenburg. Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland werden in einer Fotoausstellung vorgestellt. Dabei wird der Bogen von der Wismarer Georgenkirche über das Prinzenhaus in Plön bis zum Fachwerkhausprogramm in Quedlinburg gespannt. Die Restaurierung der vorgestellten Projekte wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die Stiftung über 3.500 bedrohte Baudenkmale retten helfen, davon allein über 380 in Thüringen. Die Ausstellung ist bis zum 26. März im Landratsamt Altenburger Land, Lindenaustraße 9, Altenburg in Thüringen zu besichtigen.
Die Alte Pinakothek und das Kloster Birkfeld wurden seit dem zweiten Weltkrieg mehrfach restauriert. Sie dienen Dr. Sven Bittner und Björn Seewald als Beispiele in der Praxis der Steinkonservierung, die sich weg vom erneuernden Ansatz hin zu konservatorischen Restaurierungsprinzipien entwickelt hat. Im Vortrag "Die alte Pinakothek und das Kloster Birkfeld als Lern- und Lehrdenkmäler für die Praxis der Steinkonservierung" des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege wird es nicht nur um Techniken und Methoden der Konservierung gehen, sondern auch um materialspezifische Probleme und den Aspekt der denkmalverträglichen Neunutzung. Beginn 19 Uhr, Ort: Säulenhalle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Hofgraben 4, 80539 München.
Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg präsentiert ab Februar die Ausstellung "Der See erzählt... Unterwasserarchäologie und Seenforschung". Sie zeigt originale Pfahlbaubefunde, Zeugnisse des Wohnens auf dem See in der Stein- und Bronzezeit, die teils als ganze Dörfer unter Sauerstoffabschluss in den Uferzonen der Seen konserviert wurden. Auch Wracks aus vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden blieben unter Wasser erhalten. Doch diese Kulturgüter sind vor allem durch die Erosion in Flachwasserzonen bedroht. Auch aus diesem Grund kandidieren dieses Jahr die prähistorischen Pfahlbauten der Alpenregion gemeinsam für die Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr, Ort: Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart. Mehr Infos.
Dass ein Schloss plötzlich 500 Jahre älter wird, ist eine große Überraschung. Auch die Fachwissenschaftler bei der Sanierung von Schloss Unterweilbach staunten, als sie entdeckten, dass der Kern des bisher allgemein um 1692 datierten Baus ein massiver mittelalterlicher Ziegelbau ist. Dr.-Ing. Thomas Aumüller, Referent für Bauforschung am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, fasst die Ergebnisse der Entdeckungen während der Sanierungsarbeiten in seinem Vortrag "Wie das Schloss Unterweilbach bei Dachau plötzlich um 500 Jahre älter wurde" zusammen. Beginn 19 Uhr, Ort: Säulenhalle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Hofgraben 4, 80539 München.
Frau Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper referiert zum Thema "Aus Schutt und Asche: Rheinischer Wiederaufbau" die verschiedenen Wiederaufbaukonzepte der rheinischen Städte nach dem zweiten Weltkrieg und beleuchtet deren nicht konfliktfreie Entwicklung und Umsetzung. Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Warum ist es am Rhein so schön...? - 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein" des Architektur Forum Rheinlands statt. Einlass ab 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, Ort: Domforum Köln, Domkloster 3, 50667 Köln. Info.
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Noch bis zum 15. April können sich Jugendliche bis 21 Jahre am Jugend-Fotowettbewerb "Fokus-Denkmal" beteiligen. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Moto des Tags des offenen Denkmals "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr".
Von verlassenen Bahnhöfen über stattliche Kaufmannshäuser bis zum historischen Verkehrsmittel. Bildmotive, die zum Motto des Denkmaltags passen, finden die jungen Fotografen überall. Auch Bauwerke die von fremden Kulturen und deren Einfluss auf die Architektur berichten, können ein gutes Motiv bei der Bildsuche sein. Fokus Denkmal ist der deutsche Beitrag zum internationalen Jugend-Fotowettbewerb "International Heritage Photographic Experience" (IHPE). Die Gewinnerbilder aus allen teilnehmenden Ländern werden im Rahmen einer internationalen Ausstellung in Straßburg gezeigt und zusätzlich in einem gemeinsamen Katalog abgedruckt. In Deutschland winken den Gewinnern Geldpreise bis zu 300 Euro und die prämierten Bilder werden in einer Online-Galerie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auf den "Fokus Denkmal"-Seiten unter www.tag-des-offenen-denkmals.de veröffentlicht.