
Der berühmte Staudenzüchter und Landschaftsarchitekt Karl Foerster (1874 – 1970) verlegte im Jahre 1910 seine Gärtnerei von Berlin-Westend nach Potsdam-Bornim. 60 Jahre lebte, arbeitete und züchtete Foerster hier winterharte Stauden und Gräser, die er in einem 5.000 m² großen "Schau- und Versuchsgarten" der Öffentlichkeit vorstellte. Noch heute lockt das einstige Anwesen der Familie Foerster als ein Mekka der Gartenfreunde zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an.
Die Neuruppiner fühlen sich wohl in ihrer Stadt. Im Gegensatz zu manch anderem Ort in Brandenburg ist Abwanderung hier kein Thema. Man wohnt gerne in den hell verputzten Altbauten mit den unterteilten Holzfenstern und flaniert an den vielen originalen Haustüren vorbei. Dass die Stadt nach 1990 so überzeugend revitalisiert werden konnte, hat auch etwas mit der oft gescholtenen Detailverliebtheit der Denkmalpfleger zu tun.
Eine Übersicht über die Treuhandstiftungen in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finden Sie hier