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Im Ostflügel des Lingnerschlosses soll ein Café eröffnet werden.

Eines der drei Elbschlösser benötigt Ihre Hilfe

Dresden liegt eingebettet in einer lieblichen, hügelreichen Gegend am Rande der Lausitzer Granitplatte. Das milde Klima des Elbtals sorgt im Frühjahr sogar für eine Mandelblüte, im Herbst für eine reiche Weinlese. Von Natur und Kunst reich beschenkt, gelang Dresden in 400 Jahren als Residenzstadt der sächsischen Herzöge und Kurfürsten sowie der späteren Könige zu höchster kultureller Blüte, so dass sich 1802 Johann Gottfried Herder zu dem Satz hinreißen ließ: "Blühe, deutsches Florenz, mit deinen Schätzen der Kunstwelt!" Damit gab er der Stadt ihren bis heute geläufigen Beinamen "Elb-Florenz" in Anlehnung an ihre berühmte Schwesterstadt am Arno.

 

Das Lingnerschloss liegt hoch oben über der Stadt, auf den Loschwitzer Höhen. Flankiert von dem spätklassizistischen Schloss Albrechtsberg und dem neugotischen Schloss Eckberg bildet sich so eine architektonisch reizvolle Trias, die von weither sichtbar ist. Von hier aus hat man einen herrlichen Weitblick auf Dresden, über die Weinberge und über das schöne Elbtal.

 

Ab 1850 errichtete der Landbaumeister Adolf Lohse für den preußischen Prinzen Albrecht — daher der Name Albrechtsberg — und seinen Kammerherrn und Hofmarschall Baron von Stockhausen zeitgleich prachtvolle Villen. 1906 erwarb der Unternehmer Karl August Lingner das gesamte Stockhausen'sche Anwesen. Er war es, der die neu erworbene Villa in Schloss umtaufte, eine Bezeichnung, die sich bis heute durchgesetzt hat.

 

Das "Odol"-Mundwasser hat den Unternehmer Lingner bekannt und auch wohlhabend gemacht. Lingner hat sich Zeit seines Lebens mit großem Engagement der Volksgesundheit und -bildung gewidmet. Auch noch über seinen Tod hinaus setzte er sich für das Allgemeinwohl ein. Denn Lingner verfügte testamentarisch, dass sein gesamter Besitz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden solle. Eine öffentliche Einrichtung — so schwebte ihm vor — die der geistigen Beschäftigung dient, wollte er in seinem Schloss untergebracht wissen. Zu DDR-Zeiten gab es hier den "Dresdner Club der Intelligenz", der mit Restaurant, Vortragsaal, Kino und Bibliothek ausgestattet war.

 

Seit Anfang der neunziger Jahre war es ruhig geworden um das Anwesen. Das Gebäude stand seither leer und verfiel zusehends. Nun hat es sich ein Förderverein in Zusammenarbeit mit der Stadt zur Aufgabe gemacht, nicht nur die bauliche Substanz zu retten, sondern auch dem Willen Lingners erneut gerecht zu werden. Das Schloss soll ein Ort der Begegnung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur werden und jedem Dresdner Bürger und Besucher zugänglich sein. Geplant ist u.a. im Ostflügel ein Café zu eröffnen.

 

In der Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde die treuhänderische Stiftung Lingnerschloss Dresden errichtet, die sich der Restaurierung des Lingnerschlosses widmet. Um den Erhalt des Gebäudes dauerhaft zu sichern und die geplante Umnutzung zu verwirklichen hofft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf Zustiftungen und Spenden — jeder Betrag ist willkommen.

 
Helfen Sie uns, die dringend notwendigen Mittel bereitzustellen. Retten Sie das Lingnerschloss und bringen Sie ein weiteres Stück "Elb-Florenz" zum Blühen!

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über das Elbtal.

Das Lingnerschloss

Das Schloss zeichnet sich aus durch eine Stilmischung aus Klassizismus und Renaissance. Symmetrisch über einem quadratischen Grundriss angelegt, gliedern zwei Geschosse und fünf Fensterachsen die Fassade. Verkleidet ist der Bau wie so viele berühmte Dresdner Bauwerke — z.B. Zwinger oder Frauenkirche — mit Sandstein. Den Elbsandstein hat man flussaufwärts aus dem Fels gebrochen und in großen Blöcken auf Kähnen herangeschafft. Rückwärtig, zur Bergseite hin, wird der Haupteingang durch eine Vorhalle mit ionischen Säulen betont. Zur Elbseite hingegen zollen sowohl die beiden rechteckigen Flankentürme mit reich verzierten und teilweise farbig verglasten Rundbogenfenstern, als auch die nachträglich aufgesetzte Veranda-Etage ihren Tribut an die überwältigende Aussichtslage. Die hohen Fenster des Hauses, die weitläufige getreppte Terrassenanlage am Weinberg und die Dachveranda dienen einzig und allein dem genussreichen Schauen, zelebrieren den Blick auf das umliegende Landschaftspanorama.

 

Das Lingnerschloss liegt etwas südlich von der Dresdner Innenstadt, zwischen Schloss Übigau und Schloss Pillnitz.  Unterstützen Sie die Restaurierung des Lingnerschlosses, damit sich in einigen Jahren der Blick wieder ungetrübt auf die drei Elbschlösser am Loschwitzhang richten kann.

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Für das Lingnerschloss in Dresden suchen wir für die Restaurierung Zustifter und Spender!

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Dr. Steffen Skudelny

Tel.: 0228 / 9091 - 201

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