06.03.2013 – Presse

Handwerkerpreis in Sachsen ausgelobt

Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Zentralverband des Deutschen Handwerks prämieren Profiarbeit in der Denkmalpflege 

Kurzfassung: Im Jahr 2013 loben der Zentralverband des Deutschen Handwerks und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ in den Bundesländern Sachsen und Schleswig-Holstein aus. Ausgezeichnet werden private Denkmaleigentümer, die durch die Hinzuziehung qualifizierter Handwerksbetriebe bei der Erhaltung des kulturellen Erbes Vorbildliches geleistet haben. Für die Restaurierungsmaßnahmen stehen Zuschüsse in Höhe von insgesamt 15.000 Euro pro Bundesland zur Verfügung, die ausführenden Handwerker erhalten eine Urkunde. Durch den Preis versprechen sich Handwerk und Denkmalschutz eine weitere Qualitätsverbesserung bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen in Privatbesitz. Die Handwerkskammern hoffen, mit dieser Aktion die Handwerker zu motivieren, sich verstärkt in den Fortbildungszentren für Handwerk in der Denkmalpflege zu qualifizieren. Vorschläge und Bewerbungen aus Sachsen können bis zum 24. Mai 2013 an den Zentralverband in Berlin gerichtet werden.

Allgemeine Vergaberichtlinien

1. Preis 2006: "Hammerherrenhaus", Schwarzenberg (c) M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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2. Preis 2006: "Jakobskapelle", Grimma (c) M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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3. Preis 2006: "Villa und Garten", Radebeul (c) M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Langfassung: Im Jahr 2013 loben die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Zentralverband des Deutschen Handwerks den „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ in den Bundesländern Sachsen und Schleswig-Holstein aus. Mit dem jährlich in zwei Bundesländern ausgeschriebenen Preis werden seit 1994 private Denkmaleigentümer ausgezeichnet, die durch die Hinzuziehung qualifizierter Handwerksbetriebe bei der Erhaltung des kulturellen Erbes Vorbildliches geleistet haben. Mit der Auszeichnung sind für die Denkmaleigentümer Zuschüsse für die prämierten Restaurierungsmaßnahmen in Höhe von 2.500 bis 7.500 Euro verbunden, die ausführenden Handwerker werden mit entsprechenden Urkunden ausgezeichnet.

Die Ausschreibung des Preises erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei, dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, dem Landesamt für Denkmalpflege, der Architektenkammer sowie den Handwerkskammern Chemnitz, Dresden und Leipzig. Der Preis wurde in Sachsen zuletzt 2006 ausgelobt.

Durch den Preis versprechen sich Handwerk und Denkmalschutz eine weitere Qualitätsverbesserung bei den Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen in Privatbesitz. Die Denkmaleigentümer sollen motiviert werden, bei der Erhaltung ihrer historischen Bauten auf die Qualität und Leistungsfähigkeit handwerklicher Betriebe zurückzugreifen. Andererseits soll der Preis das Handwerk auf das in vieler Hinsicht lohnende Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen, für das in den dafür eingerichteten handwerklichen Fortbildungszentren Möglichkeiten der Fortbildung und Zusatzqualifikation angeboten werden.

Die „Allgemeinen Vergaberichtlinien“ und Antragsformulare sind bei der Handwerkskammer erhältlich oder können unter Pressemeldung auf der Homepage der DSD heruntergeladen werden. Vorschläge und Bewerbungen aus Sachsen werden von Handwerksbetrieben, Architekten, Denkmalpflegern sowie den privaten Bauherren bis zum 24. Mai 2013 an den Zentralverband erbeten.

Ansprechpartner:
 
Nicoline Bauers
 Zentralverband des Deutschen Handwerks – Mohrenstraße 20/21 – 10117 Berlin
 Tel.: (030) 20 619 - 336  –  Fax (030) 20 619 59 - 336
 Email: bauers@zdh.de.

 Die Vergaberichtlinien und das Antragsformular können Sie <media 5642>hier</media> herunterladen.