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Die Neuruppiner fühlen sich wohl in ihrer Stadt. Im Gegensatz zu manch anderem Ort in Brandenburg ist Abwanderung hier kein Thema. Man wohnt gerne in den hell verputzten Altbauten mit den unterteilten Holzfenstern und flaniert an den vielen originalen Haustüren vorbei. Dass die Stadt nach 1990 so überzeugend revitalisiert werden konnte, hat auch etwas mit der oft gescholtenen Detailverliebtheit der Denkmalpfleger zu tun. 