Adventskalender

Weihnachts-Rätsel für Denkmalfreunde!

Haben Sie es gewusst?

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Hermann-Bonnus-Haus in Quakenbrück (Niedersachsen)

Die richtige Antwort auf unsere Frage "Mit was hat der Begriff „Wand“ im ursprünglichen Sinn zu tun?" vom 4.12. ist A: Äste und Weidenruten, die zwischen tragenden Pfosten umeinander gewunden werden.

Ursprünglich hatte der Begriff Wand mit Weidenruten und Ästen zu tun. Denn im Althochdeutschen war „want“ das Gewundene, Geflochtene. Fachwerkhäuser baute man anfangs immer so, dass man die Zwischenräume des Holzrahmens, die so genannten Gefache, mit Ästen und Weidenruten füllte, die man umeinander wand. Mit Lehm dichtete man das Geflecht ab. So entstand die Wand, deren Begriff man generell auf alle Hausarten übertrug.

Manche Fachwerkhäuser überstehen trotz ihrer einfachen Bauweise die Jahrhunderte. So auch das Geburtshaus des Reformators Hermann Bonnus in Quakenbrück. Erste Untersuchungen des verwendeten Holzes lassen vermuten, dass der Fachwerkbau 1498 errichtet wurde. 1504 kam Hermann Bonnus auf die Welt, der dank seiner wohlhabenden Eltern bei Philipp Melanchthon und Martin Luther in Wittenberg studieren konnte. Auch er übersetzte die Bibel – von Luthers Übersetzung ins Niederdeutsche. Für Lübeck bearbeitete er ein Gesangbuch, aus dem ein Choral noch heute im evangelischen Liederbuch steht, und er wurde mit der Erstellung und Umsetzung einer neuen Kirchenordnung im Osnabrücker Land betraut.

Kurz vor dem 500jährigen Reformationsjubiläum erinnerte man sich an seine Bedeutung und bemüht sich nun, sein Elternhaus, das an mangelnder Pflege litt, wieder herzustellen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hilft bei der Sanierung, um dem Wegbereiter der Reformation in Norddeutschland ein angemessenes Gedenken zu bewahren.

Die Stiftung förderte die Zimmereiarbeiten an Giebel und Traufe im Jahr 2017.

Mehr Informationen zu diesem Denkmal finden Sie hier.

Unser Tagesgewinner

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