Dorfkirche

Die Dorfkirche von Helpt entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als sorgfältig gemauerter Feldsteinsaal. Das Obergeschoss des sich in gleicher Breite an das Kirchenschiff anschließenden Turmes wurde 1728 bis auf Reste der Westwand abgetragen. Stattdessen erhielt das Dach einen Turmaufsatz aus Fachwerk. Das Innere des Kirchenschiffs ist flachgedeckt. Von der Ausstattung sind besonders die Westempore und die hölzerne Kanzel aus dem 17. Jahrhundert sowie der Altaraufsatz von 1720 hervorzuheben. Infolge mangelhafter Bauunterhaltung wies die Dorfkirche von Helpt besonders im Bereich der Dächer erhebliche Feuchtigkeitsschäden auf. Die unterdimensionierte Schiffdachkonstruktion war einsturzgefährdet und musste bereits notgesichert werden. Die Mauerkrone bauchte an einigen Stellen bereits aus. Ebenso war das Turmfachwerk verwittert, die Gefache hatten sich gelöst und drohten herauszufallen. Schließlich war das Mauerwerk aufgrund ausgewaschener Fugen, in die das Regenwasser eindringen konnte, durchfeuchtet. Im Rahmen des Dorfkirchennotsicherungsprogramms konnte 2005 unter Beteiligung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das Schiffdach saniert werden. Am 30. April 2006 konnte die Gemeinde den Abschluss des Bauvorhabens mit einem Festgottesdienst begehen.

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Feldsteinsaal mit querrechteckigem Westturm, 2. Hälfte 13. Jh., Turmaufsatz 1728, Förderung 2005

Adresse:
17349 Woldegk
Mecklenburg-Vorpommern