Starnberg, Bayern

Bootshaus des Münchener Ruder-Clubs von 1880

Ein repräsentatives Vereinshaus mit lebendiger Geschichte

Das Bootshaus des Münchener Ruder-Clubs von 1880 liegt malerisch am Starnberger See und zählt zu den bedeutenden Zeugnissen der regionalen Sport- und Vereinsgeschichte. Seit über 140 Jahren prägt es das Bild des Sees und ist Zentrum des Vereinslebens – Ort für sportliche Ausbildung, Gemeinschaft und Traditionspflege. Damit ist es das älteste noch genutzte Ruderbootshaus in Deutschland. Nun muss es dringend saniert werden. Helfen Sie mit Ihrer Spende, das historische Bootshaus in Starnberg zu erhalten.

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Landmarke am Starnberger See

Nur vier Jahre nach der Gründung des Ruder-Clubs entstand 1884 das Boots- und Vereinshaus am Starnberger See für damals ca. 100 Mitglieder. Die Vereinsmitglieder aus der Münchner Gesellschaft legten ein Augenmerk darauf, dass das Gebäude ihrem sozialen Anspruch genügte. So entstand ein repräsentatives Vereinsheim mit zwei von spitzen Dächern gekrönten Türmen. Diese dienen nicht nur als Orientierungspunkt für die Ruderer auf dem See, sondern verleihen dem Bootshaus auch eine repräsentative Silhouette. Auch Bahnreisende, die den See passieren, kennen das Bootshaus als eine der prägenden Landmarken entlang der Strecke.

Trotz mehrfacher Umbauten blieb der Kern der historischen Bausubstanz weitgehend erhalten und zeugt bis heute von der langen Tradition des Vereins, in dem einst sogar der damalige Prinz und spätere König Ludwig III. von Bayern Mitglied war und in dem Bootshaus sein Boot stationiert hatte.

Seit über einem Jahrhundert ist das Ruderhaus Mittelpunkt des Clublebens – Trainingsstätte, Ausgangspunkt unzähliger Wettkämpfe, Lager für Boote und zugleich Ort für Begegnungen zwischen Generationen.

Historische Bausubstanz erfordert aufwendige Sanierungsarbeiten

Das historische Bootshaus am Starnberger See ist aufgrund gravierender Schäden an Dach und Fassade dringend sanierungsbedürftig. Das korrodierte Metall-Doppelstehfalzdach sowie undichte Rinnen und Fenster führen bei Regen zu massiven Wasserschäden, die bereits die Holzkonstruktion im Dachgeschoss baufällig gemacht haben. Zudem ist die seit 1976 bestehende Holzschindelfassade lückenhaft und lässt Feuchtigkeit in die Innenräume dringen. Aus diesem Grund sowie unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte soll diese wieder in eine Putzfassade zurückgeführt werden.

Um dieses lebendige Zeugnis der Rudersportgeschichte für kommende Generationen zu erhalten, ist eine behutsame Sanierung geplant, die mittels historischer Handwerkstechniken das ursprüngliche Erscheinungsbild der Jahre 1895 bis 1935 wiederherstellen soll. Jede Spende hilft, dieses einzigartige Denkmal zu bewahren – für den Rudersport, für das Vereinsleben und für kommende Generationen.