Papendorf, Mecklenburg-Vorpommern

Dorfkirche Papendorf

Wahrzeichen in Gefahr

Die Dorfkirche Papendorf in Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den ältesten Bauwerken des Ortes. Der flachgedeckte Feldsteinbau aus dem frühen 14. Jahrhundert bewahrt trotz späterer Veränderungen viel von seinem mittelalterlichen Charakter. Besonders der querrechteckige Westturm mit seinem dreistufigen Portal und dem später aufgesetzten Turmhelm macht die Kirche zu einem markanten Bauwerk im Ortsgefüge. Heute steht die dringend notwendige Dachreparatur des Gotteshauses an. Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, die Instandsetzung der Dorfkirche Papendorf zu ermöglichen und dieses besondere Kulturdenkmal für den Ort zu erhalten.

Retten Sie die Dorfkirche Papendorf!

Ihre Spende kommt an!

Ein Zeugnis mittelalterlicher Baukunst

Die Dorfkirche Papendorf wurde im frühen 14. Jahrhundert als einfacher, flachgedeckter Saalbau aus Feldstein errichtet. Typisch für die mittelalterlichen Dorfkirchen der Region ist das massive Mauerwerk aus sorgfältig gesetzten Feldsteinen. Im Westen schließt sich ein querrechteckiger Turm an, dessen dreistufiges Portal den Zugang besonders betont. Der Fachwerkaufsatz des Turms stammt aus dem Jahr 1745; 1870 erhielt er eine Ummantelung aus gelbem Backsteinmauerwerk. So verbindet der Bau mittelalterliche Substanz mit späteren handwerklichen Ergänzungen.

Auch die Ausstattung verweist auf die lange Nutzungsgeschichte der Kirche. Hervorzuheben ist der hölzerne Kanzelaltar von 1715, der Predigt und Altar liturgisch in einem Aufbau verbindet und damit eine für evangelische Dorfkirchen charakteristische Raumwirkung schafft. Zusammen mit der schlichten Architektur des Feldsteinbaus erzählt er von den Frömmigkeits- und Gestaltungsvorstellungen vergangener Jahrhunderte. Die Dorfkirche Papendorf ist damit nicht nur ein Gotteshaus, sondern ein anschauliches Stück Ortsgeschichte.

Die Zeit drängt – helfen Sie jetzt!

Die Situation spitzte sich zuletzt dramatisch zu: Bei Untersuchungen des Turms stellten Fachleute erhebliche Schäden an der historischen Fachwerkkonstruktion fest. Viele Hölzer waren verfault oder bereits aus dem Gefüge herausgebrochen. Weil die Gefahr bestand, dass Teile des Turms auf die direkt angrenzende Bundesstraße 104 stürzen könnten, musste diese kurzfristig vollständig gesperrt werden. Die Kirche selbst ist bereits seit mehreren Jahren nicht mehr zugänglich. Durch eine Notmaßnahme konnte der fast 300 Jahre alte Turmhelm mithilfe eines Krans unversehrt abgenommen werden. Der Turm wurde anschließend mit einem Notdach gesichert. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt: Nicht nur der Turm, sondern auch das Kirchenschiff mit seinem geschädigten Dachstuhl befindet sich in einem besorgniserregenden Zustand.

Um die bereits begonnene Notsicherung und die weiteren Arbeiten an der akut bedrohten Kirche zu finanzieren, hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit der Gemeinde einen Notfallfonds eingerichtet. Zu den notwendigen Maßnahmen gehören das Einrüsten des Turmes, die Abnahme der Turmhaube, der Rückbau des nicht mehr standsicheren Turmbereichs und die Sicherung mit einem Notdach; anschließend müssen Turm und Dachstuhl denkmalgerecht instandgesetzt werden. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende dabei, die Dorfkirche Papendorf zu sichern und die denkmalgerechte Reparatur von Turm und Dachstuhl auf den Weg zu bringen. So tragen Sie dazu bei, dass dieses über 700 Jahre alte Gotteshaus wieder eine Zukunft bekommt.

Erfahren Sie mehr über dieses Denkmal im Online-Magazin Monumente der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mehr