Perleberg, Brandenburg

Dorfkirche Düpow

Ursprung um 1250

Die ältesten Teile der stattlichen Feldsteinkirche von Düpow stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Teile des Dachgebälks sind dendrochronologisch auf 1247 datiert. Somit zählt die Düpower Kirche zu den ältesten der Prignitz. Der Westturm wurde zu Anfang des 16. Jahrhunderts überformt. Das Kirchenschiffdach wurde im 18. Jahrhundert flacher als zuvor erneuert.

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Kirchensaal geprägt von Feldsteinen

An den aus runden Feldsteinen sorgfältig gefügten Kirchensaal schließt sich der trutzige Westturm in Schiffbreite an. Die Ecken des querrechteckigen Turms sind in Backstein verstärkt und im oberen Bereich sind gereihte Lanzettfenster ebenfalls in Backstein ausgebildet. Das in Fachwerkbauweise ausgeführte Dachgeschoss trägt ein quer zum Hauptdach ausgerichtetes Satteldach.

Vera Ikon - das wahre Bild Chrsiti

Das Vera Ikon - das wahre Bild Christi - auf der Nordseite des Düpower Kirchturms stellt eine Besonderheit in der kirchlichen Bauplastik dar, insbesondere an einem Außenbau. Es ist als halbplastische Terrakottatafel gearbeitet, die im Bereich des Nimbus und in der Einfassung mit einer grünen Glasur überfasst wurde. 2016 stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Mittel für die Restaurierung der Kirchenfenster und des Vera Ikon zur Verfügung.