Dominikanerkloster

Das Dominikanerkloster in Prenzlau wurde ab 1275 im Süden der Stadt, dicht an der Stadtmauer, errichtet. Es ist nahezu vollständig erhalten und daher ein wichtiges Zeugnis mittelalterlicher Klosterarchitektur in Brandenburg. Aufgrund der relativ kurzen Entstehungszeit weisen die Klosterbauten eine große formale Einheitlichkeit auf. Die Klosterkirche "Zum Heiligen Kreuz", ein frühgotischer Backsteinbau, errichtete man 1275 bis 1343. Die dreischiffige Halle wird von einem Kreuzrippengewölbe überfangen. Der Ostgiebel ist mit steigenden Blenden geschmückt, ansonsten zeichnet sich die Außengliederung jedoch durch einen zurückhaltenden Einsatz von Gesimsen und Wandvorlagen aus. Die Fenster zeigen frühgotische Drei- und Vierpassmaßwerke. Heute befinden sich unter den klösterlichen Dächern das Kulturhistorische Museum mit seiner Sammlung mittelalterlicher Objekte, die Kultur arche, das Veranstaltungszentrum des Hauses, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und die KlosterLadenGalerie mit Werken uckermärkischer Künstler. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich 1992 und 1994 an der Dach- und Innensanierung beteiligt.

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Klausurgebäude und Hallenkirche aus Backstein, Ende 13. bis Ende 14. Jh., Förderung 1992, 1994, 2002

Adresse:
Uckerwiek
17291 Prenzlau
Brandenburg