Immer öfter wird vor Extremwetterereignissen gewarnt. Neben enormer Hitze und Überschwemmungen zählen auch starke Stürme dazu. Manchmal richten sie weitläufige Zerstörungen an, manchmal treffen sie nur einzelne Regionen oder gar Städte, aber immer können sie verheerenden Schaden anrichten. Innerhalb weniger Tage wurde Mecklenburg-Vorpommern Mitte Juli 2026 mehrmals von Unwettern getroffen. Dabei wurde auch eine denkmalgeschützte Mühle bei Rostock stark beschädigt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützte schnell und unbürokratisch mit ihrer Katastrophenhilfe.
Derartige Katastrophen treten, auch bedingt durch den Klimawandel, immer häufiger auf. Um bei nächsten Unglücksmeldungen weiter umgehend reagieren zu können, muss unser Nothilfefonds für Katastrophenhilfe dringend aufgestockt werden – Ihre Spende leistet dabei einen wichtigen Beitrag!
Wie unvorhersehbar und rasant die Elementargewalten wüten, hat sich in Thulendorf im Landkreis Rostock gezeigt. Als in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 2026 ein heftiges Unwetter über die Region zog, wurde die denkmalgeschützte Gallerieholländer-Windmühle des Ortes stark beschädigt. Plötzlich kam der Sturm und riss Teile des Gebäudes mit sich. Nach Angaben der Einwohner hat sich der Wind derart schnell gedreht, dass die Windrose des 1906 errichteten Denkmals abgebrochen ist. Dieses kleine Rad am hinteren Teil der Mühlenkappe dient dazu, die Mühlenkappe bei Windrichtungsänderungen vollautomatisch in den Wind zu drehen. Die kaputte Windrose wurde wenige Tage später mit einem Kran abgetragen und entfernt, um weiteren Schaden durch abstürzende Teile zu vermeiden. Der Gallerieholländer war noch bis 1982 in Betrieb, seither dient er als Wohnung. Zwar wurde die Mühlentechnik beim Umbau zu Wohnzwecken entfernt, seit 1993 war die Mühlenkappe mit Windrose aber wieder in Funktion – bis sie das schwere Unwetter im Juli zerstörte.
Dank Ihrer Spenden für Katastrophenhilfe konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz der Thulendorfer Mühle helfen. Mit der Soforthilfe konnte beim Abbau und der Bergung der Reste der Windrose unterstützt werden. Möglichst bald soll nun sichergestellt werden, dass die Funktion der Windrose wieder hergestellt wird, sie sich also wieder selbstständig drehen und für die korrekte Ausrichtung der Flügel je nach Windrichtung sorgen kann.