Egal wo man auf sie trifft, sie sind oftmals das Herzstück ihrer Gemeinden und Orte persönlicher Erinnerungen. Dorfkirchen begleiten die Menschen an den wichtigen Stationen ihres Lebens von der Taufe über die Hochzeit bis zur Beerdigung. Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Erntedank – die alljährlich wiederkehrenden Kirchenfeste feiert die Gemeinde hier gemeinsam. Eine Dorfkirche ist oft nicht nur buchstäblich, sondern auch im übertragenen Sinne die Mitte eines Dorfes. Ihr Fehlen hinterließe eine große Lücke. Dorfkirchen vermitteln Tradition und Ortsgeschichte, stehen für Heimat und prägen das Ortsbild. Ihr Kirchturm ist oft schon aus der Ferne zu sehen. In ihrem Inneren fühlen wir uns aufgehoben und zuhause. Was sich innerhalb der Jahrhunderte alten Mauern verbirgt, lässt uns vielerorts mit offenem Mund staunen. In tiefer Frömmigkeit oder auf ewigen Nachruhm hoffend, wurden selbst für Kirchen in den kleinsten Dörfern wertvolle Kunstschätze gestiftet und geschaffen. Bis heute zeugen diese von der Kunstfertigkeit und dem Können früherer Generationen. Nicht immer auf den ersten Blick, manchmal erst durch genaues Hinsehen fällt auf, dass viele der kunsthistorischen Kleinode dringend Hilfe benötigen: Dächer und Mauerwerk, die instandgesetzt werden müssen; Fresken, die abzufallen drohen; Fachwerkstützen, welche die Last nicht mehr tragen können.
Weil die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für ihre Arbeit auf Spenden und Zustiftungen angewiesen ist, bauen wir auf Menschen wie Sie. Bitte unterstützen Sie den Erhalt von Dorfkirchen überall in Deutschland! Sowohl Spenden, die unmittelbar und direkt eingesetzt werden, als auch Zustiftungen in den Stiftungsfonds Dorfkirchen, die langfristig wirken, sind eine große Hilfe.