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Am 10. September ist es wieder so weit: Mehrere Tausend Bauwerke, Parks und archäologische Stätten können am Tag des offenen Denkmals® in ganz Deutschland besichtigt werden, darunter auch solche, die sonst nicht zugänglich sind. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird ihn dieses Jahr bundesweit in Oldenburg eröffnen, und das Titelbild der aktuellen Ausgabe von Monumente zeigt den dortigen Schlossplatz. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days, die der Europarat 1991 ins Leben rief. Er steht jedes Jahr unter einem Motto, das dieses Mal „Macht und Pracht“ lautet. Es bezieht sich einerseits auf Denkmale, die Ausdruck weltlicher und religiöser Machtverhältnisse sind, also auf prächtige Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser mit aufwendigem Bauschmuck oder große historische Fabrikhallen. Andererseits werden aber auch Denkmale gezeigt, an denen sich Machtmissbrauch erklären lässt und solche, die an die Armut und Ohnmacht ihrer Zeit und Bewohner erinnern.

Monumente greift das Motto „Macht und Pracht“ auch dieses Mal wieder mit einem Artikel über die Architektur als Herrschaftszeichen auf. Er widmet sich den monumentalen Bauwerken, mit denen die Nationalsozialisten ihre Macht propagierten und schlägt den Bogen über die Nachkriegsmoderne in Ost- und Westdeutschland bis hin zu den Regierungsbauten der Berliner Republik.

Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn die Quedlinburger Nikolaikirche am 1. Dezember 2013 voller Menschen gewesen wäre. An diesem Tag, wenige Stunden vor dem traditionellen Adventskonzert, löste sich ein Stück aus einer Gewölberippe und schlug auf den Boden des südlichen Seitenschiffs auf. Die älteste Kirche der Quedlinburger Neustadt braucht Ihre Hilfe: Sämtliche historischen Verbindungsdübel der Gewölberippen sind irreparabel geschädt, der bauzeitliche Sandstein ist porös und muss komplett ausgetauscht werden. Unterstützen Sie die Sanierung von St. Nikolai, damit die Kirche wieder ohne schützende Fangnetze besuchbar ist.

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann zum zweihundertsten Mal - Grund genug, den Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der Kunstgeschichte näher vorzustellen. Auch in seinem Sinne hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz eine Vielzahl von archäologischen Grabungen in Deutschland gefördert, um Zeitzeugen unserer frühsten Geschichte bewahren zu können.

Diese und viele weitere spannende Themen rund um unsere reiche Denkmallandschaft erwarten Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins!

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