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Passend zur frühsommerlich üppigen Natur haben wir in diesem Heft den Schwerpunkt auf Gründenkmale gelegt, die in ganz besonderer Weise kontinuierlicher Pflege bedürfen. Historische Kurgärten sind dafür ein schönes Beispiel, denn ihre denkmalpflegerische Bedeutung greift weit: Sie markieren nicht nur den Kern zahlreicher Badeorte und Kurstädte, sondern sind bis heute stadtbildprägend für diesen speziellen Siedlungstyp. Traditionell war der Kurpark nicht allein auf Freiluft-Therapie und Zerstreuung ausgerichtet, sondern diente auch als gesellschaftliche Bühne. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat zahlreiche historische Kur- und Badeanlagen gefördert.

Wie sich alte Mauern und junges Design vertragen, beweisen mittlerweile viele Jugendherbergen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Einrichtung auf Initiative eines Lehrers etabliert: Wandernde Schüler sollten eine einfache Schlafstatt inmitten der Natur vorfinden. In vielen Fällen boten historische Gebäude wie Burgen den nötigen Raum. Dank neuer Konzepte haben die Jugendherbergen das angestaubte Image von Stockbett und lauwarmem Hagebuttentee hinter sich gelassen, um erfolgreich neue Besuchergruppen zu erschließen. Auch diese Entwicklung unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gern – unter anderem auf der Burg Altena, in der die erste Jugendherberge der Welt eingerichtet wurde.

Von Anfang an modern gedacht war das Keramion vor den Toren Kölns. Der Frechener Industrielle Gottfried Cremer ließ es 1971 für seine Keramiksammlung errichten. Der Bau soll an eine Töpferscheibe erinnern und mutet wie ein in der rheinischen Ebene gelandetes Ufo an. Cremer selbst entwickelte die „KerAion“-Platten: dünne, beidseitig glasierte Fliesen, mit der auch beim Keramion die Betonwände verkleidet wurden. Die innovative Bauweise von damals bereitet jetzt Kummer. Für die Sanierung dieses ungewöhnlichen Denkmals ist dringend Hilfe nötig.

Diese und viele weitere spannende Themen rund um unsere reiche Denkmallandschaft erwarten Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins!

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