Das Monumente Studienreiseprogramm 2018

Kulturvielfalt einer Grenzregion - Eine Reise durch das Saarland

© Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Franz Mörscher

Im Kleinen Großes entdecken - dazu laden wir Sie auf unserer Monumente-Reise ins Saarland ein! Das junge Bundesland blickt auf eine turbulente Geschichte zurück.

Schon von den Kelten und Römern besiedelt, abwechselnd unter deutschem und französischen Einfluss stehend, entwickelte sich ein gelebtes Stück Europa im Südwesten Deutschlands. Bekannt wurde das Saarland für die prägende Kohle- und Stahlindustrie auf deren Spuren die Reise zum UNESCO – Weltkulturerbe Völklinger Hütte führt.

Zwischen römischer Siedlungsgeschichte und moderner Industriekultur hat die Region jedoch noch viel mehr zu bieten: von mittelalterlichen Baudenkmälern, barocken Stadtanlagen bis hin zur Nachkriegsmoderne. Genießen Sie die idyllische Landschaft und den französischen Flair der Region.

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Schätze des Südens - Eine Reise nach Oberbayern und Schwaben

Für Monumente Reisen nach Bayerisch-Schwaben haben wir Augsburg als Ausgangspunkt gewählt. Die alte Fuggerstadt, die wegen ihrer Renaissancebauten auch die „nördlichste Stadt Italiens“ genannt wird, entwickelte sich, nachdem Luther hier 1518 den Widerruf seiner Thesen verweigerte, zu einem europaweit beachteten „Experiment“ des Miteinanders von evangelischen und katholischen Christen.

Neben berühmten Denkmälern wie dem Rathaus von Elias Holl mit dem Goldenen Saal und der Fuggerei als einstige katholische Insel, führen wir Sie, auch im „Jahr des Europäischen Kulturerbes“, an und in von der Stiftung geförderte Stätten der Reformationsgeschichte wie St. Anna und Lutherstiege und spüren mit Ihnen den Ereignissen vor 500 Jahren nach.

Aber auch das landschaftlich reizvolle Umland mit charmanten kleinen Städtchen, Schlössern und Kirchen soll auf dieser Reise nicht zu kurz kommen.

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Schlösser und Bürgerhäuser - Eine Reise an den Bodensee

In die liebliche Bodenseeregion reisen wir unter Leitung unseres reiseerfahren Ortskurators Dr. Jorg Paczkowski.  Diese Monumente-Reise bietet Ihnen einen breiten Einblick in die kulturelle Vielfalt der Vierländerregion.

Das Humpisquartier in Ravensburg, Wangen mit dem Campo Santo und dem Weberzunfthaus, ein Vormittag in Konstanz, Schloss Salem als auch die reizvollen Bodenseestädte Überlingen und Meersburg aber auch unbekannte Kleinode haben wir in einen wunderbaren Reiseverlauf einfließen lassen.

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Reformation und Gartenkunst - Wittenberg und rund um Wörlitz

Dort, wo der Elbstrom seinen Lauf ändert, um in Richtung Westen abzubiegen,
liegt die alte Stadt Wittenberg.

Vor 500 Jahren konnte Martin Luther hier im Schutze der sächsischen Kurfürsten seine Gewissensauseinandersetzungen zu Glauben und Heil öffentlich machen. Heute symbolisiert die Lutherstadt Wittenberg mit ihren Bauten und Wohnstätten berühmter Persönlichkeiten Reformationsgeschichte, die hier ihren Anfang nahm.

Von Weitblick und aufgeklärtem Denken geprägt schuf 250 Jahre später Fürst Franz von Anhalt-Dessau mit seinem Dessau-Wörlitzer Gartenreich ein Gesamtkunstwerk von Weltrang. Viele seiner Reiseeindrücke vom europäischen  Kontinent finden sich in Architektur und Gartenkunst des Parks wieder.

Vor knapp 100 Jahren reagierten Künstler und Architekten auf die Herausforderungen der neuen Zeit mit dem Bauhausgedanken.

Der Stadt Dessau gelang es, der Avantgarde der klassischen Moderne mit dem Bauhaus Dessau eine neue Wirkungsstätte zu geben und damit die einflussreichste Bildungseinrichtung in Architektur, Kunst und Design des 20. Jahrhunderts hierzu etablieren. Weltweit wurden die hier entstandenen Visionen weiter realisiert.

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Bergmannsfleiß – Gotteslob – Bürgerstolz: Eine Reise in das Erzgebirge

Das „Berggeschrey“, wie die erfolgreiche Suche nach Silbererz genannt wird, erklang im Erzgebirge zweimal: im 12.  Jahrhundert in der Region Freiberg und am Ende des 15. Jahrhunderts in der Gegend von Schneeberg und Annaberg.

Es brachte den Reichtum, der in den Bergstädten und den Handelszentren wie Chemnitz und Zwickau in Kirchenbauten und Patrizierhäuser investiert wurde. So entstand ein bergbaugeschichtliches Gesamtkunstwerk, das Sie bei unserer Reise kennenlernen werden.

Auf der Übernahme des fortschrittlichen englischen Industrie-Standards fußte der Erfolg der sächsischen Industrie am Beginn des 19. Jahrhunderts, der wiederrum in Chemnitz und Zwickau zu einem wahren Industrieaufschwung führte. Zeugen dieser Industrialisierung ergänzen die Reise in das Erzgebirge.

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Drei Städte voll Renaissance und Barock - Görlitz, Zittau und Bautzen

Görlitz ist eine der denkmalreichsten Städte Deutschlands. Ob mit den mittelalterlichen Hallenhäusern am Untermarkt, ihren gotischen Kirchen oder den gründerzeitlichen Miethaus- und Landhausvierteln in ihrem Weichbild. Die geschichtsträchtige Neißestadt an der polnischen Grenze beeindruckt ihre Besucher durch einen außergewöhnlichen und in hoher Qualität sanierten Denkmalbestand.

Grenz- und Begegnungsräume als Aspekt des 2018 begangenen „European Cultural Heritage Year“ bietet die Tour außerdem mit dem bezaubernden deutsch-polnischen Gartendenkmal UNESCO-Welterbestätte Fürst Pückler Park Bad Muskau.    

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Das Land der Freien - Spurensuche in Ostfriesland

Diese Region ist etwas Besonderes, denn der Lebensraum zwischen Meer und Moor, die Landschaft der Marschen, fordert zum ständigen Kampf gegen Naturgewalten heraus.
Schon mit der Vergabe der „Magnus-Küren“ bildete sich ein friesisch-freies Gegenmodell zur feudalen Struktur in Europa heraus. Häuptlingsburgen neben bäuerlichen Anwesen zeigen bis heute einmalig erhaltene Ortsstrukturen.

Windmühlen drehen sich neben Gulfhäusern und spiegeln sich in der Landschaft der Brücken und Kanäle. Von Sturm und Regen gezeichnete Kirchen, lutherisch oder reformiert, bewahren reiche Ausstattungen mit Orgeln vom Mittelalter bis zum Barock. Glockentürme sind die Landmarken in der flachen Weite. Am „Upstalsboom“ werden symbolisch Einheit und Recht der Ostfriesen beschworen.

2018 werden wir wieder die Klosterstätte Ihlow besichtigen. Als Zisterzienserkloster brachte es seinerzeit neue Impulse und Wissenstransfer vom Mutterkloster in Frankreich nach Ostfriesland.

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Fest auf Erden himmelwärts – Backsteinkathedralen an der Ostseeküste

© H. Volster/Wismar

Das leuchtende Rot der Backsteinkirchen beherrscht bis heute die Silhouette norddeutscher Hansestädte entlang der Ostsee. Im Zuge der Neubesiedlung der Region im 12. Jahrhundert brachten die Siedler neben dem christlichen Glauben auch handwerkliches Können und ihre Bautradition mit.

Man bediente sich des Vorbildes der französischen Kathedralarchitektur sowie der in Oberitalien noch vorhandene Backsteintechnik und entwickelte einen neuen Baustil: die Backsteingotik.

Unsere Monumente-Reise führt Sie auf den Spuren des kulturellen Erbes der Hanse unter anderem durch die Altstädte von Wismar, Stralsund und Lübeck. Zu erkunden gibt es neben imposanten Backsteinkirchen eindrucksvolle Rathausfassaden, mächtige Stadttore sowie kunstvoll gestaltete Schmuckgiebel an den Bürgerhäusern.
Ergänzt wird die kulturelle Pracht der Städte durch deren schöne Lage an der Ostsee und die weitläufige Naturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns.

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Leistungen

  • 5-Tages-Studienreisen
  • 4 Übernachtungen gemäß Ausschreibung
  • Doppel- und Einzelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 4 x Frühstück, 3 x Abendessen
  • Busfahrten im Reisebus mit WC, Reiseleitung, Informationsmappe, Eintritte
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung, Insolvenzversicherung

Mindestteilnehmer: 35 Personen
Individuelle Anreise
Programmänderungen vorbehalten