Bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Der Tag des offenen Denkmals®

Der Tag des offenen Denkmals® 2026

Dieses Jahr war es am 13. September so weit: Dann luden am Tag des offenen Denkmals® 2026 wieder tausende historische Bauwerke in ganz Deutschland zum Besuchen ein. Auch in diesem Jahr brachen beim größten Kulturevent Deutschlands mehrere Millionen Besucher zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf.  Bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wurde Kulturinteressierten auch in diesem Jahr ein buntes Programm geboten – in mehr als 7.000 geöffneten Denkmalen und rund 11.000 Veranstaltungen in über 2.000 Städten und Gemeinden. 

Gemeinsam mit der Stadt Bamberg eröffnete die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das größte Kulturevent Deutschlands. Beim bundesweiten Aktionstag konnten Besucher unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ hautnah erleben, wie Denkmale unsere Infrastruktur und Netzwerke und damit unsere Lebenswelt prägen und tragen. 

Das war der Tag des offenen Denkmals® 2026

In Rolandeck konnten die Besucher im Hotel Bellevue in die Welt der Rheinromantik eintauchen und die bewegte Geschichte des Gebäude lebendig und greifbar nachvollziehen.
Einige Räume des Traditionshotel Bellevue in Rolandseck standen am Tag des offenen Denkmals ® auch abseits der Führungen für Besucher offen. Um das bedeutende Denkmal für die Zukunft zu erhalten, übernahm es die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in ihr Eigentum und saniert es derzeit.
Passend zum diesjährigen Motto "NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur" hatten auch vielen Denkmale der Infrastruktur geöffnet, wie etwa der Bahnhof in Herne.
Im Ackerbürgerhaus in Bad Sooden-Allendorf, die letzte erhaltene landwirtschaftliche Hofanlage der Stadt, haben Interessierte Einblicke in die denkmalgerechte Bauwerksinstandsetzung erhalten.
2018 wurde der Teufelsberg in Berlin aufgrund unter Denkmalschutz gestellt. Unter dem Trümmerberg finden sich die nie fertiggestellte nationalsozialistische „Wehrtechnische Fakultät“ und darüber auf der Spitze die amerikanische und britische NSA Field Station Teufelsberg (Abhörstation) aus der Phase des Kalten Krieges (1962-92). Dieser historische Ort war am 13. September 2026 für interessierte Besucher zu erkunden.
Das Ortskuratorium Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war auf dem Teufelsberg mit einem Infostand vertreten und informierte vor Ort über die Arbeit der privaten Stiftung.
Im Pumpwerk Evinger Bach in Dortmund fand am Aktionstag eine Silent Reading Party statt. Hier konnte in der besonderen Atmosphäre des 1953 erbauten Denkmals gemeinsam gelesen werden. Bis heute ist die Anlage Teil des regionalen Entwässerungssystems.
Das Landhaus Am Rupenhorn in Berlin ist eine herausragende Architekturikone der Neuen Sachlichkeit. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übernahm das denkmalgeschützte Ensemble aus Haus und Garten 2024 in ihr Eigentum. Das Gebäude, das derzeit umfassend saniert wird, ist für Besucher nur zu bestimmten Anlässen, wie dem Tag des offenen Denkmals®, zu besichtigen.

NetzWERKE: Das Motto zum Tag des offenen Denkmals® 2026

NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden

Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgegebene Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ legte dieses Jahr den Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden. Denkmale können Netzwerke sein, die uns Menschen in jeder Lebenslage verbinden und damit Gesellschaft möglich machen. Besonders historische Bauwerke der Infrastruktur stellen schon seit Jahrhunderten den Austausch zwischen Menschen her: Historische Konstruktionen, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten. 

Der Tag des offenen Denkmals® 2026 sollte Veranstaltern die Möglichkeit bieten, das Bewusstsein für die Relevanz dieser besonderen Denkmale und dem Denkmalschutz allgemein als gesamtgesellschaftliche Aufgabe weiter zu stärken. Die Umsetzung des Mottos bedeutete zum einen, Ankerpunkte für Versorgung oder Verkehr öffentlich zugänglich zu machen: Ob Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen, Krankenhäuser oder Verteidigungseinrichtungen, sie alle sollten als Dreh- und Verbindungspunkte präsentiert werden. Im übertragenen Sinne rief das Motto zum anderen dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals® selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern.

Der Aktionstag im Video-Rückblick

 

2026 wurde Bamberg zur Denkmalhauptstadt

Bundesweite Eröffnung in Bamberg

2026 wurde Bamberg für einen Tag zur „Denkmalhauptstadt“. Gemeinsam mit der fränkischen Stadt richtete die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die bundesweite Eröffnungsfeier für den Tag des offenen Denkmals® aus. Diese fand auf dem Maximiliansplatz statt. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 auf die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, zählt zu den größten Flächendenkmalen Deutschlands und ist ein authentisches Zeugnis einer auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelten mitteleuropäischen Stadt. Ein historisches Erbe, für dessen Erhalt sich die Stadt einsetzt. Die fränkische Metropole ist ein positives Beispiel für aktive Denkmalpflege.

Am 13. September gewährten auch zahlreiche Denkmale in der UNESCO-Welterbestadt exklusive Einblicke. So konnten etwa ikonische Denkmale wie der Bamberger Dom, das Brückenrathaus oder die Alte Hofhaltung bestaunt werden. Am Tag des offenen Denkmals® erhielten Interessierte zudem die einzigartige Möglichkeit, sonst nicht zugängliche Orte zu entdecken. Begleitend fanden vielfältige Programmpunkte auf und vor der Open-Air-Bühne sowie im gesamten Stadtgebiet statt. Kulturinteressierte konnten sich auf dem interaktiven Markt der Möglichkeiten mit Experten aus der Denkmalpflege austauschen und in Schaubaustellen erleben, wie Denkmale, deren Erhalt die Stiftung unterstützt, instandgesetzt werden. 

Gemeinsam mit der Stadt Bamberg eröffnete die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2026 das Kulturevent.
Auf dem Maximiliansplatz in Bamberg fand die bundesweite Eröffnung des Tag des offenen Denkmals 2026® mit hunderten Besuchern statt.
Tausende Kulturinteressierte haben die Denkmale der Fränkischen Stadt erkundet, mehr als 50 Kulturstätten hatten geöffnet.
Auf der Open-Air-Bühne fanden am 13. September 2026 viele spannende Programmpunkte statt.
Auch abseits der Bühne erwartete die Besucher in Bamberg ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Führungen und vielem mehr.
Auftakt-Pressekonferenz anlässlich der diesjährigen Bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals® in Bamberg.
Das Alte Rathaus in Bamberg prägt die Innenstadt der fränkischen Metropole maßgeblich und ist ein beliebtes Touristenziel.
Eines von vielen herausragenden Denkmalen in Bamberg: Die Alte Hofhaltung.
Gassenblick in Bamberg.
Der Wilde Rose Bierkeller in Bamberg ist eine der letzten der ursprünglich 72 Brauereien, die im Bamberger Stadtteil Berg vor 100 Jahren ihre Keller in den weichen Sandstein bauten, um direkt neben dem Brauhaus ihr Bier anbieten zu können
Der Bamberger Dom mit seinen vier markanten Türmen ist einer der deutschen Kaiserdome und gehört zum Weltkulturerbe Bamberger Altstadt.

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Ansprechpartner

Sarah Wiechers

Teamleitung

Tag des offenen Denkmals®

Tel. 0228 9091-440

sarah.wiechers@denkmalschutz.de