Dieses Jahr ist es am 13. September so weit: Dann laden am Tag des offenen Denkmals® 2026 wieder tausende historische Bauwerke in ganz Deutschland zum Besuchen ein. Jedes Jahr brechen beim größten Kulturevent Deutschlands mehrere Millionen Besucher zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf.
Gemeinsam mit der Stadt Bamberg eröffnet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das größte Kulturevent Deutschlands. Beim bundesweiten Aktionstag warten unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen auf Besucher jeden Alters.
Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgegebene Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ legt dieses Jahr den Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden. Denkmale können Netzwerke sein, die uns Menschen in jeder Lebenslage verbinden und damit Gesellschaft möglich machen. Besonders historische Bauwerke der Infrastruktur stellen schon seit Jahrhunderten den Austausch zwischen Menschen her: Historische Konstruktionen, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten.
Der Tag des offenen Denkmals® 2026 soll Veranstaltern die Möglichkeit bieten, das Bewusstsein für die Relevanz dieser besonderen Denkmale und dem Denkmalschutz allgemein als gesamtgesellschaftliche Aufgabe weiter zu stärken. Die Umsetzung des Mottos bedeutet zum einen, Ankerpunkte für Versorgung oder Verkehr öffentlich zugänglich zu machen: Ob Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen, Krankenhäuser oder Verteidigungseinrichtungen, sie alle sollen als Dreh- und Verbindungspunkte präsentiert werden. Im übertragenen Sinne ruft das Motto zum anderen dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals® selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern.
2026 wird Bamberg für einen Tag zur „Denkmalhauptstadt“. Gemeinsam mit der fränkischen Stadt richtet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die bundesweite Eröffnungsfeier für den Tag des offenen Denkmals® aus. Diese findet auf dem Maximiliansplatz statt. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 auf die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, zählt zu den größten Flächendenkmalen Deutschlands und ist ein authentisches Zeugnis einer auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelten mitteleuropäischen Stadt. Ein historisches Erbe, für dessen Erhalt sich die Stadt einsetzt. Die fränkische Metropole ist ein positives Beispiel für aktive Denkmalpflege.
Am 13. September gewähren auch zahlreiche Denkmale in der UNESCO-Welterbestadt exklusive Einblicke. So können etwa ikonische Denkmale wie der Bamberger Dom, das Brückenrathaus oder die Alte Hofhaltung bestaunt werden. Am Tag des offenen Denkmals® erhalten Interessierte zudem die einzigartige Möglichkeit, sonst nicht zugängliche Orte zu entdecken. Begleitend finden vielfältige Programmpunkte auf und vor der Open-Air-Bühne sowie im gesamten Stadtgebiet statt. Kulturinteressierte konnten sich auf dem interaktiven Markt der Möglichkeiten mit Experten aus der Denkmalpflege austauschen und in Schaubaustellen erleben, wie Denkmale, deren Erhalt die Stiftung unterstützt, instandgesetzt werden.