Rostock
23.04.2026
Das Ortskuratorium Rostock der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung von Ralf Schinke lädt Sie anlässlich der grundlegenden Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern (DSchG M-V) vom 4. Dezember 2025 zu einem Podiumsgespräch ein. Das neue Denkmalschutzgesetz soll nicht nur das kulturelle Erbe bewahren, sondern diese Aufgabe zugleich mit den Herausforderungen der Zukunft verbinden.
Daraus ergibt sich aktuell ein intensives Spannungsfeld von Umweltschutz und Energiewende mit der Denkmalpflege. Denn die Novelle weist dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) eine gleichberechtigte Position zu Belangen der Denkmalpflege zu. Vor diesem Hintergrund wird gefragt, ob sich daraus für den Denkmalschutz eher Vorteile oder substanzielle Nachteile ergeben und wo Gemeinsamkeiten liegen, z. B. bei Solar- und Windenergie oder Wärmedämmung. Darüber diskutieren Vertreter der Denkmalschutzbehörde, der Stadtpolitik und des BUND sowie Fachleute mit Erfahrungen bei der behutsamen Sanierung von Denkmalschutzobjekten.
Carsten Großmann
(freier Architekt, Sachverständiger und Mitglied im BUND)
Beispiele für denkmalgerechte Sanierungen bei Beachtung energetischer Aspekte
Uta Jahnke
(Kulturamt; Untere Denkmalschutzbehörde, Leiterin und Stadtkonservatorin)
Novellierung des Denkmalschutzgesetzes Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2025 – Positives und Problematisches“
Ulrich Söffker
(Bündnis90/Die Grünen. Volt in der Rostocker Bürgerschaft)
Windenergie und Photovoltaik - Gemeinsamkeiten und Konfliktfelder mit der Denkmalpflege
Ralf Schinke
(Ortskurator Rostock, Deutsche Stiftung Denkmalschutz)
11 Schritte zu einer nachhaltigen Denkmalpflege & Position der DSD zu Windenergie- und Photovoltaikanlagen an oder bei Denkmalen
und Moderation
Hausbaumhaus Rostock
Wokrenter Str. 40
18055 Rostock
23.04.2026
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Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.