Havixbeck
23.08.2026
Das Ortskuratorium Münster der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung von Sigrid Karliczek lädt Sie herzlich zu einem Konzert mit Lesung in den Festsaal von Haus Stapel ein. Bei dieser Matinée erwartet Sie ein Zusammenspiel von Text und Klaviermusik der beiden Mitwirkenden Prof. Dr. Ute Büchter-Römer (Rezitation) und Nadja Bulatovic (Klavier).
„Was sind wir Menschen doch!“ schreibt Andreas Gryphius (1616-1664) und verweist in seinen Gedichten auf die Vergänglichkeit des Menschen. Gryphius, Martin Opitz (1597-1639) und Angelus Silesius (1624-1677) gehören zu den bedeutendsten Dichtern des Barocks und reflektieren die Erfahrungen ihrer Zeit, geprägt vom Dreißigjährigen Krieg. Im Mittelpunkt der romantischen Lyrik steht Joseph von Eichendorff (1788-1857) mit der Sehnsucht nach einem „Zauberwort“ in der Natur und nach einer verlorenen Harmonie. Seine Gedichte verbinden Naturerlebnis und tiefe Empfindung, die auch in den schlesischen Schlossgärten seiner Zeit spürbar werden.
Gerhart Hauptmann (1862-1946), der lange in Schlesien lebte, greift in seinem Drama „Die Weber“ die Not der schlesischen Weber auf. Auch die in Breslau lebende zeitgenössische Schriftstellerin Olga Tokarczuk (1962*), Carl Maria von Weber (1786-1826) und Franz Schubert (1797-1828) sind mit Schlesien verbunden – ein Landstrich, dessen kulturelle Spuren bis heute nachwirken.
Moritz Moszkowski (1854–1925)
Tristesse op.77 Nr. 1 und Romance sans Paroles Op. 77 Nr. 3
Frédéric Chopin (1810-1849)
Mazurka op. 7 Nr. 2 a-moll
Franz Schubert (1797-1828)
Impromptus D899 Nr. 2 und Nr. 3
Frédéric Chopin (1810-1849)
Prélude in Des-Dur op. 28 „Regentropfen-Prélude“
Clara Schumann (1819-1896)
Mazurka op. 6
Frédéric Chopin (1810-1849)
Barcarolle op. 60 in Fis-Dur
Haus Stapel, Festsaal
Gennerich 18, 48329 Havixbeck
23.08.2026
Zur Online-Anmeldung
oder bei Sigrid Karliczek, Tel. 0251-89390
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.