Neudenau
24.05.2026
Das Ortskuratorium Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung von Claus Brechter lädt Sie herzlich zu einer Vortragsveranstaltung in die Wallfahrtskapelle St. Gangolf ein. Claudia Eckstein, Referentin für Bauforschung und Baudokumentation beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, referiert über die Baugeschichte von St. Gangolf. Anna-Barbara Soergel, Restauratorin im Bereich der Baudenkmalpflege in Freiburg und Expertin für Wandmalereirestaurierung, widmet sich dem Thema "Fassadenmalereien im Dachboden? Die Wandmalereien im Choranbau der Gangolfskapelle".
Die Wallfahrtskapelle St. Gangolf ist ein Kleinod am Wegesrand. Der romanisch-gotische Kirchenbau wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Der älteste Teil der Kapelle ist der romanische Turm (um 1211 bis 1214); Chor (1288) und Kirchenschiff (1298) sind der Gotik zuzurechnen. Einst war St. Gangolf die Pfarrkirche des um 1600 aufgegebenen Ortes Deitingen. Das Dorf lag in den Jagstauen unterhalb der Stadt Neudenau. Beim Betreten der Kapelle fällt der erste Blick auf den Gangolfsaltar, dem ursprünglichen Hochaltar aus dem Jahr 1501. Im Altarraum und im Nebenchor befinden sich zahlreiche faszinierende Wandmalereien und Fresken aus dem 13. Jahrhundert – ein jahrhundertealter Kulturschatz.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.
Wallfahrtskapelle St. Gangolf
L 1096 (Siglinger Straße)
74861 Neudenau
24.05.2026
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.