Ausgebucht

Heidelberg 25.07.2026 14:00 Uhr

Das Ortskuratorium Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter der Leitung von Bernd Müller, Leitender Baudirektor a. D., lädt herzlich zu einer Führung zur baulichen Entwicklung in der Weststadt Heidelberg ein. Der Rundgang ist die zweite Veranstaltung der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“, die zu herausragenden Kulturdenkmalen des 19. und 20. Jahrhunderts führen.

Der Architekt Heinrich Hübsch (1795-1863) begann sein Studium in Heidelberg und gab 1828 mit seiner programmatischen Schrift „In welchem Style sollen wir bauen?“ gerade in Heidelberg den Anstoß für eine spannende bauliche Entwicklung im 19.Jahrhundert, die in Heidelberg immer mehr Beachtung findet.

Die erste Stadterweiterung nach 450 Jahren im Westen von Heidelberg vollzog sich im Zuge der frühen Bahnanbindung um 1840. Dies lässt sich von der alten Stadtgrenze (1392-1840) aus hervorragend verfolgen. Zunächst entstanden in einfacher Blockrandbebauung Häuser für das aufstrebende Bürgertum, anfänglich mit Baustilen, die ideologisch bedingt waren. Hinzu kamen Villen von Unternehmern, Professoren und hohen Beamten vorwiegend im Stile des Historismus sowie Mietshäuser, bei denen ein beliebiger Stilmix dominierte. Wie sich die stürmische gesellschaftliche und technische Expansion der Gründerzeit auch auf die Architektur ausgewirkt hat, wird zudem ausführlich erläutert.

Ort

Stadtgarten vor dem „Restaurant 959“
Friedrich-Ebert-Anlage 2
69117 Heidelberg

Termin

25.07.2026
14:00 Uhr

Hinweis

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

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