Frankfurt am Main
25.09.2026
Das Ortskuratorium Frankfurt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung von Werner Völler lädt zu einer Führung durch die prachtvolle Villa Mumm im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ein. Sabine Fikau-Haver und Gabriele Gillner, Mitglieder im Ortskuratorium, führen durch dieses außergewöhnliche Zeugnis großbürgerlicher Wohnkultur der Jahrhundertwende, das einst von der Familie Mumm von Schwarzenstein – der berühmten Frankfurter Champagnerdynastie - erbaut wurde.
Errichtet zwischen 1902 und 1904 nach Entwürfen des dänischen Architekten Aage von Kaufmann verbindet die Villa Elemente von Renaissance, Barock und Klassizismus zu einem eindrucksvollen Ensemble des Historismus. Wegen ihrer repräsentativen Architektur und der opulenten Gestaltung erhielt sie schon früh den Beinamen „Kleine Oper“. Besonders beeindruckend sind die großzügigen Raumfolgen, die Terrassenanlagen sowie die luxuriöse Innenausstattung mit feinstem Marmor, Stuck und kunstvolle Wand- und Deckengemälde, wie beispielsweise die Historienbilder von Norbert Schrödl.
Die Führung beleuchtet nicht nur die architektonischen Besonderheiten des denkmalgeschützten Hauses, sondern auch seine wechselvolle Geschichte: vom herrschaftlichen Familiensitz über militärische und staatliche Nutzung bis hin zum heutigen Sitz des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie. Dabei eröffnet sich auch ein faszinierender Blick auf Frankfurter Stadtgeschichte und Denkmalpflege.
Villa Mumm, Richard-Strauß-Allee 11,
60598 Frankfurt am Main
25.09.2026
Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Veranstaltung ausgebucht.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.