04.10.2019 – Rheinland-Pfalz

Bronzeplakette für St. Bartholomäus in Fischbach bei Dahn

Dorfkirche St. Bartholomäus in Fischbach bei Dahn © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Dorfkirche St. Bartholomäus in Fischbach bei Dahn © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Innenraum der Dorfkirche St. Bartholomäus in Fischbach bei Dahn © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Innenraum der Dorfkirche St. Bartholomäus in Fischbach bei Dahn © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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So bleibt privates Förderengagement in Erinnerung

In diesen Tagen erreicht Pfarrer Thomas Becker eine Bronzeplakette mit dem Hinweis: „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Denn vor zwei Jahren unterstützte die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Restaurierung der barocken Seitenaltäre in der St. Bartholomäuskirche in Fischbach bei Dahn mit 13.000 Euro. Durch die Plakette soll das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten sichtbar bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. St. Bartholomäus gehört zu den über 170 Objekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.

Im Zentrum des Ortes Fischbach, südwestlich von Dahn, befindet sich die katholische Dorfkirche St. Bartholomäus. Sie wurde 1798 unter Verwendung eines gotischen Chorturms, den man im 18. Jahrhundert erhöht hatte, errichtet und 1924 um zwei Achsen nach Westen verlängert. Der Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor und Turm an der Ostseite birgt Teile der Ausstattung aus dem 1790 aufgegebenen ehemaligen Zisterzienserkloster Stürzelbronn in Lothringen. Dazu gehören der Hochaltar und die beiden um 1770/1780 entstandenen barocken Seitenaltäre aus Stuckmarmor mit gebauchten Mensen und reichem bauplastischen Stuck. Die Altargemälde schuf 1913/14 Basilio Colatti aus München.

Nachdem die Kirche außen wie innen zu Beginn der 2000er Jahre instandgesetzt worden war, ließ die Kirchengemeinde 2017 als letzte Maßnahme die beiden Seitenaltäre restaurieren. Deren hochwertige Verkleidung mit Stuckmarmor löste sich vom hölzernen Tragmaterial ab. Gleiches galt für die Vergoldungen. Bei der Restaurierung wurden die stark verschmutzten Altäre gleich gesäubert.