09.06.2021 – Baden-Württemberg

Dachreparatur an der Wallfahrtskirche in Baitenhausen

Turm der Wallfahrtskirche in Baitenhausen * Foto: Michael Günther

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Die Sanierung der Wallfahrtskirche in Baitenhausen hat begonnen * Foto: Michael Günther

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Das Deckenfresko zeigt die Himmelfahrt und die Krönung Mariens

Die Wallfahrtskirche Maria zum Berge Karmel in Baitenhausen besitzt aufgrund ihrer hochwertigen Ausstattung durch renommierte Künstler des oberschwäbischen Barock eine über die Region hinausreichende Bedeutung. Wegen der erhöhten Lage auf dem Schlossberg von Baitenhausen ist sie zugleich eine weithin sichtbare Landmarke.

Für die Instandsetzung ihrer Dachkonstruktion stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) nun dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 44.000 Euro zur Verfügung. Insbesondere muss die Dach- und Deckenkonstruktion vom Anobienbefall befreit werden.

Die weithin bekannte Wallfahrtskirche, ein wichtiges Zeugnis der Marienwallfahrt und zugleich ein beliebtes touristisches Ausflugsziel am Bodensee, gehört nunmehr zu den über 370 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Die westlich von Baitenhausen, einem nordöstlichen Stadtteil von Meersburg, im Jahr 1702 errichtete Wallfahrtskirche Maria zum Berge Karmel befindet sich in fast 500 Meter Höhe oberhalb des Dorfkerns. Der kreuzförmige Kirchenbau mit Staffelchor und Turm ist im Innern flachgedeckt. Die barocke Ausstattung hat sich erhalten. Das Deckenfresko Himmelfahrt und Krönung Mariens schuf der Rokoko-Maler Johann Wolfgang Baumgartner 1760.