16.10.2020 – Bayern

Der dicke Turm in Eibelstadt wird gefördert

Der Dicke Turm in Eibelstadt © GabrieleLieb

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Dachlandschaft des Dicken Turms in Eibelstadt © GabrieleLieb

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Der Dicke Turm in Eibelstadt © GabrieleLieb

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Gefahr für Fußgänger und Kinder wird beseitigt

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zweckgebundener Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale für die Dachinstandsetzung des Dicken Turms in Eibelstadt 20.000 Euro zur Verfügung. Der spätmittelalterliche Rundturm gehört zu den über 420 Objekten, die die private DSD dank Spenden, Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

In Eibelstadt blieb die 1,4 Kilometer lange Stadtmauer, die zwischen 1435 und 1580 entstand, nahezu geschlossen erhalten. Der Mauerring um die Altstadt wird von der breiten, mainparallel ausgerichteten Marktstrasse durchzogen, die das Stadtgebiet der Länge nach in südost-nordwestlicher Richtung durchschneidet. Von den einst vier Toren fehlt nur eines.

Die längsovale Stadtmauer wurde aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Sie zählt elf Rundtürme und drei Schalentürme. Zu den fünf vollrunden Türmen, mit denen die Stadtmauer zwischen dem Würzburger und dem Sommerhäuser Tor ausgestattet ist, gehört der Federolfsturm, der auch Dicker Turm genannt wird. Der Rundturm mit der welschen Haube wurde 1562 errichtet. Das Bruchsteinmauerwerk des massiven mönchnonnengedeckten Turms ist 1,50 Meter dick. Im Untergeschoss ist das Tonnengewölbe erhalten. Die Bedachung ist derzeit ernsthaft geschädigt, einzelne Ziegel sind bereits heruntergefallen. Besonders herabfallende Mörtelteile gefährden Fußgänger und spielende Kinder.