10.09.2019 – Baden-Württemberg

Die evangelische St. Martinskirche in Vellberg-Stöckenburg wird gefördert

St. Martinskirche in Vellberg-Stöckenburg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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St. Martinskirche in Vellberg-Stöckenburg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Innenraum der St. Martinskirche in Vellberg-Stöckenburg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Orgel der St. Martinskirche in Vellberg-Stöckenburg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Feuchtigkeitsschäden werden behoben

Für die Zimmererarbeiten im Rahmen der Dach- und Fassadenrestaurierung der St. Martinskirche in Vellberg-Stöckenburg stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr dank der Lotterie GlücksSpirale 100.000 Euro zur Verfügung. Den symbolischen Fördervertrag überbringt bei einem Presse- und Fototermin vor Ort am Donnerstag, den 12. September 2019 um 13.30 Uhr Arnolf Hauber, Ortskurator Ellwangen der DSD, gemeinsam mit Christoph Gruber von Lotto Baden-Württemberg an Pfarrer Volker Adler. St. Martin gehört zu den über 320 Projekten, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Die evangelische Martinskirche von Stöckenburg befindet sich auf einem inselartig aufragenden Bergrücken gegenüber der Festung Vellberg. Mit dem Bau der Kirche wurde 1435 begonnen.

Die schlichte Saalkirche mit kreuzrippengewölbtem Chor und Vorchorjoch aus der spätgotischen Erbauungszeit ist im Inneren weiterhin mit der spätgotischen Ausstattung sowie mit Wand- und Deckenmalereien ausgeschmückt. Das Langhaus und der Turm wurden 1560 verändert. Eine Verlängerung des Langhauses nach Westen erfolgte um 1800. 1968 wurde in den westlichen Anbau ein Kirchensaal eingebaut.

Die Maßnahmen wurden unumgänglich, nachdem am Dach umfangreiche Schäden festgestellt wurden. Feuchtigkeit hat die Dachkonstruktion insbesondere im Bereich der Fußpunkte geschädigt, weitere Schadstellen entstanden im Lauf der Zeit. Zugleich will man die Gelegenheit nutzen, die durch die Feuchtigkeit verursachten Fassadenschäden zu beheben.