14.07.2015 – Presse , Schleswig-Holstein

Die Johanneskirche in Seester erhält einen Fördervertrag der DSD

Dach und Fassade sind dran

Ein Fördervertrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erreicht in diesen Tagen Jürgen Preine, den Vorsitzenden des Kirchengemeinderats der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Seester. Damit stehen im Rahmen der Dach- und Fassadeninstandsetzung 50.000 Euro für die Zimmererarbeiten an der Kirche zur Verfügung.

Johanneskirche in Seester © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Falke

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Inmitten der Elbmarsch zwischen Krückau und der Pinnau liegt die Kirchengemeinde Seester mit den Dörfern Seester, Seestermühle und dem nördlichen Teil von Schlickburg. Ihr Zentrum bildet die Seester St. Johannes-Kirche.

Die backsteinere Saalkirche mit vieleckigem Chorabschluss wurde um 1428 auf einer Warft errichtet. 1887 erhielt die Kirche wegen ihres trostlosen Zustands eine neue Ummantelung aus Klosterformatziegeln und einen separaten Eingang zu der innenliegenden Grafenloge. Im Zuge der Maßnahme wurde auch der Dachreiter erneuert. Bereits vorher - zu Beginn des 19. Jahrhunderts - war der freistehende hölzerne Glockenstapel auf der Westseite hinzugefügt worden. Den einschiffigen Kirchenraum prägt im Inneren seine Ausstattung. Insbesondere die farbig gefasste Holzbalkendecke und die Grafenloge sind hier hervorzuheben.

Die Johanneskirche zählt zu den über 160 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Schleswig-Holstein fördern konnte.