19.06.2017 – Nordrhein-Westfalen

DSD-Ausstellung „Seht, welch kostbares Erbe!“ zu Gast im RomaNEum in Neuss

Beispiele einer eindrucksvollen Förderbilanz

Kurzfassung: Vom 22. Juni 2017 bis zum 22. Juli 2017 ist die Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) „Seht, welch kostbares Erbe!“ zu Gast im RomaNEum in Neuss. 35 Denkmale aus den 16 Bundesländern, die verschiedenen Epochen und unterschiedlichen Denkmalgattungen angehören und von der DSD gefördert wurden, stehen beispielhaft für die über 5.000 Baudenkmale, die die private Denkmalschutzstiftung seit 1985 dank privater Zuwendungen, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, mit über einer halben Milliarde Euro retten helfen konnte. Davon stehen allein in Nordrhein-Westfalen über 410 Denkmale.

Ausstellung "Seht, welch kostbares Erbe!" © Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Download

Langfassung: Vom Donnerstag, den 22. Juni 2017 bis zum Samstag, den 22. Juli 2017 ist die Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) „Seht, welch kostbares Erbe!“ im RomaNEum, Brückstraße 1 in 41460 Neuss zu sehen. 35 Denkmale aus allen Bundesländern, verschiedenen Epochen und unterschiedlichen Denkmalgattungen stehen dort für die über 5.000 bedrohten Baudenkmale, die die private Denkmalschutzstiftung seit ihrer Gründung 1985 dank privater Zuwendungen, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, mit insgesamt über einer halben Milliarde Euro retten helfen konnte. Allein in Nordrhein-Westfalen unterstützte die Stiftung bisher über 410 Förderprojekte, darunter in Neuss das Epanchoir am Nordkanal. Ein ehrenamtliches Ortskuratorium unter der Leitung von Manfred Nothnagel unterstützt die Denkmalstiftung in ihrer Arbeit in Neuss.

Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz veranschaulicht eindrucksvoll die gewaltigen Anstrengungen, mit denen in den vergangenen 30 Jahren ein guter Teil unseres baulichen Kulturerbes gerettet und erhalten wurde – angefangen bei der Wismarer Georgenkirche, einem Hauptvertreter der Backsteingotik an der Ostsee, über die Liboriuskapelle auf der Werrabrücke in Creuzburg bis hin zur tunnel- und brückenreichen Dampflokstrecke der Sauschwänzlebahn im Wutachtal nahe der Schweizer Grenze. Aus Anlass des diesjährigen Reformationsjahrs weist die Ausstellung auch eigens auf einige von der DSD geförderte Lutherstätten hin, wie das Geburtshaus Luthers in Eisleben, die Wartburg in Eisenach und das Augustinerkloster in Erfurt.

Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen bei der Bewahrung der vielfältigen und regionaltypischen Denkmallandschaften. Weiterhin benötigen viele Bauten bundesweit dringend Hilfe, um sie der nächsten Generation erhalten zu können. Parallel zu den rückläufigen Denkmalschutzmitteln vieler Länder und Kommunen steigt die Zahl der Förderanträge bei der Stiftung, die bei ihrer Arbeit umso mehr auf Spenden und die Mittel der GlücksSpirale angewiesen ist.

Die Ausstellung im RomaNEum, Brückstraße 1 in 41460 Neuss kann vom 22. Juni 2017 bis zum 22. Juli 2017 montags bis samstags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

_____________________________________________________________
Für die Pressevertreter:

Wir laden Sie herzlich ein
zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 19.00 Uhr im RomaNEum, Brückstraße 1, 41460 Neuss.

Es sprechen und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung:
Gisela Hohlmann, Stellvertretende Bürgermeisterin Neuss,
Manfred Nothnagel, Ortskurator Neuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz,
Christiane Jansen, Geschäftsführerin WestLotto und
Dr. Rosemarie Wilcken, Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgt das Blechbläserquintett der Musikschule Neuss. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden.
Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung!

Weitere Ausstellungstermine: ab 27. Juli 2017 in Schloss Zerbst in Sachsen Anhalt und ab 7. September in Schloss Biesdorf in Berlin.
Weitere Informationen unter: www.denkmalschutz.de/ausstellung