27.11.2023 – Rheinland-Pfalz

Flutgeschädigte Nohner Mühle wird wieder

Nohner Mühle * Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das Bild ist für Pressezwecke kostenfrei bei Nennung des Nachweises.

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Nohner Mühle * Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Getreidemühle mit Sägewerk im Bruchsteinbau

Für die Sanierung des Ostgiebels des Haupthauses der Mühle in Nohn stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank Spenden und Erträge der Lotterie GlücksSpirale 4.000 Euro zur Verfügung. Das von der Flut im Sommer 2021 geschädigte Baudenkmal wurde bereits zweimal von der DSD unterstützt und gehört zu den über 280 Objekten, die die DSD dank ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.

Südwestlich von Nohn befindet sich die regional bedeutsame und kulturell und als Café genutzte Nohner Mühle 2. Die ehemalige Wassermühle liegt im Abachtal, unweit des bekannten Wasserfalles Dreimühlen. Von einem hochgeschichteten Kalkmergelfelsen flankiert, schließt sie das von der Ahr sich ausbreitende Tal ab. Ursprünglich stand hier nur die Mühle, während der Müller in Nohn wohnte, bis Johann Christoph Blumenthal im Jahre 1778 in das der Mühle angebaute Wohnhaus einzog. 200 Jahre lang bewohnte die Familie das Haus. Nach gründlicher Renovierung wurde die Mühle im Januar 1996 von der jetzigen Eigentümerin, Martha Reif-Kändler, erworben und wird seitdem als Seminarhaus und Cafe genutzt.

Zum Objekt:

Bei der Mühle handelt es sich um einen Bruchsteinbau, der eine Getreidemühle mit Sägewerk birgt. Das Wohnhaus der Wassermühle wurde 1778 errichtet. Das Baujahr der eigentlichen Mühle liegt zeitlich davor, ist aber nicht genau bekannt.