14.02.2020 – Brandenburg

Schlosspark Blankensee bei Trebbin ist wieder frei zugänglich

Schloss Blankensee und Sudermann-Gedenkstätte bei Trebbin © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Allee im Park von Schloss Blankensee bei Trebbin © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Park von Schloss Blankensee bei Trebbin © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Park von Schloss Blankensee bei Trebbin © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Baumarbeiten in der Parkanlage des Schriftstellers Hermann Sudermann sind abgeschlossen

Um die Verkehrssicherheit des Parks von Schloss Blankensee wiederherzustellen, mussten dringende Baumpflegemaßnahmen durchgeführt werden, die zur Sperrung der historischen Parkanlage vor anderthalb Jahren führten. Insbesondere die großen Stürme 2017 und 2018 hatten der Parkanlage im Landkreis Teltow-Fläming arg zugesetzt. Jetzt ist der Park wieder frei zugänglich. Freilich warnt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) Besucher davor, sich angesichts der derzeitigen unberechenbaren Witterungsverhältnisse unnötig Gefahren auszusetzen.

Im Rahmen der Baumpflegearbeiten mussten zum Teil recht aufwendige Maßnahmen zur Kronensicherung durchgeführt werden, ein starker Kronenrückschnitt war teilweise unvermeidlich. Zudem galt es neben den Belangen des Denkmalschutzes auch die Anliegen des Naturschutzes angemessen zu berücksichtigen. Um die Habitatbäume für Vögel und Fledermäuse zu erhalten, wurden alle Maßnahmen von Fachbehörden begleitet.

Das Anfang des 18. Jahrhunderts als typisches Bauwerk des märkischen Barock entstandene Schloss Blankensee gilt als beispielhafte Herrenhausanlage des 18. und 19. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg. Der seinerzeit berühmte Schriftsteller Hermann Sudermann ergänzte als Eigentümer ab 1802 den ursprünglichen Landschaftspark durch Parkarchitekturen und zahlreiche Plastiken. Sudermann legte auch den "italienischen Garten" an.

Schloss Blankensee und die darin erhaltene Sudermann-Gedenkstätte ist ein Objekt der Brandenburgischen Schlösser GmbH, die den Bau mit der Unterstützung vieler privater Spender restaurieren konnte. Dabei wurde auch der frei zugängliche Park als typisches Beispiel historistischer Gartenkunst jener Zeit wieder in die von Sudermann geschaffene Form gebracht.