03.03.2021 – Jugend , Baden-Württemberg , Bayern , Berlin , Brandenburg , Bremen , Hamburg , Hessen , Mecklenburg-Vorpommern , Niedersachsen , Nordrhein-Westfalen , Rheinland-Pfalz , Saarland , Sachsen , Sachsen-Anhalt , Schleswig-Holstein

Schulprogramm denkmal aktiv 2021/22

Schülergruppe am Belvedere im Lousbergpark Aachen © Joachim Buhren, Aachen

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Schüler des Gymnasiums Christian-Ernestinum Bayreuth experimentieren im Neuen Schloss mit Spiegeln in einem Fotoworkshop, den die Fotografin Elisabeth Pölnitz-Eisfeld angeleitet hat. © Elisabeth Pölnitz-Eisfeld, Bayreuth

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Auszubildende im Tischlerhandwerk gestalten eine Präsentationsfläche in der Max-Bill-Schule Berlin mit ikonographischen Darstellungen der Weißen Städte Berlin und Tel Aviv im Vergleich. © Franz Opgenhoff, Max-Bill-Schule Berlin, 2020

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Kinder einer 5. Klasse der Katholischen Grundschule Neuzelle haben sich im vergangenen Schuljahr mit dem Flächendenkmal Eisenhüttenstadt beschäftigt. Hier führt die Restauratorin Dorothee Schmidt-Breitung sie durch die Großgaststätte „Aktivist“, an deren Restaurierung sie mitgearbeitet hat. © Katharina Biefel, Neuzelle

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Das sog. Lüsterweibchen, das einen Kronleuchter im Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo ziert.

Das Bürgerhaus, das heute das Städtische Museum Lemgo beherbergt, ist neben anderen Baudenkmalen der historischen Innenstadt Gegenstand eines "denkmal aktiv"-Projektteams der Realschule Lemgo im laufenden Schuljahr. © M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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An der berufsbildenden Schule NAOS Diez haben sich angehende Maler und Lackierer im Rahmen des Schulprogramms mit der Rolle beschäftigt, die ihr Handwerk für die Erhaltung der originalen Substanz spielt, und lernten, wie sich historische Holzfenster mit Leinöl konservieren lassen.© Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Siebert

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Kinder erkunden den Reformationsaltar in der Stadtkirche St. Marien in Lutherstadt Wittenberg. © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Ein Junge untersucht die Inschriften eines der "sprechenden Grabsteine" auf dem Friedhof St. Clemens in Nebel auf Amrum. © M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Ab sofort können sich Schulen bundesweit für die Teilnahme bewerben

Von heute an bis zum 7. Mai 2021 können sich weiterführende Schulen aller Schulformen für die Teilnahme an „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ im Schuljahr 2021/22 bewerben.

Mit dem Schulprogramm wirbt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) seit 2002 für das Baudenkmal als spannenden und anschaulichen schulischen Lerngegenstand. Die Idee von „denkmal aktiv“ ist einfach und konkret. Schüler lernen Denkmale als Teil der eigenen Geschichte kennen und werden sich der gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung für den Erhalt des kulturellen Erbes bewusst.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möchte so die Lernpotentiale des regionalen Kulturerbes für den Schulunterricht erschließen helfen und junge Menschen zu einer nachhaltigen Beschäftigung mit Denkmalen anregen. Die Teilnehmer-Schulen werden von der DSD fachlich und organisatorisch begleitet und finanziell mit 1.900 Euro unterstützt.

Bei der Durchführung ihres Schulprogramms kann die DSD auf die Mitwirkung von Partnern bauen, die in den Ländern oder auch bundesweit Schulprojekte unterstützen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beispielsweise ruft dazu auf, sich in „denkmal aktiv“-Projekten Bau- und Gründenkmalen in ihrem Bezug zur umgebenden Umwelt zu widmen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bringt den Förderschwerpunkt „Schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe untersuchen und vermitteln“ ein. Die Deutsche UNESCO-Kommission, die auch Schirmherrin von „denkmal aktiv“ ist, ermuntert Schulen dazu, sich mit dem UNESCO-Welterbe in Deutschland zu beschäftigen.

Weitere Partner sind das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Museumsakademie, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW, das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, das Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein.

Informationen und Ausschreibungsunterlagen unter www.denkmal-aktiv.de/teilnahme