28.08.2012 – Presse , Tag des offenen Denkmals , Bremen

St. Petri Dom erwartet Besucher am Tag des offenen Denkmals

Großes Angebot nach der bundesweiten Eröffnung 

Kurzfassung: Der Petri Dom in Bremen erwartet am Tag des offenen Denkmals, dem 9. September 2012, von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr interessierte Besucher mit besonderen Angeboten. Es werden Sonderführungen und Orgelführungen angeboten. Im Dom informiert auch die Ausstellung "Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz" über dieses Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege, das jungen Menschen nicht nur Kenntnisse im Bereich des Denkmalschutzes anbietet, sondern auch der Berufsorientierung dient. St. Petri ist damit eines von mehr als 60 Denkmalen, die alleine in der Hansestadt Besuchern aus Bremen und Umgebung nach der bundesweiten Eröffnung durch Kulturstaatsminister Bernd Neumann um 11.00 Uhr auf dem Bremer Marktplatz offen stehen. Zu der öffentlichen Veranstaltung laden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Landesamt für Denkmalpflege Bremen ein.

Langfassung: Der Petri Dom in Bremen bietet am Tag des offenen Denkmal, dem 9. September 2012 interessierten Besuchern ein besonderes Programm. St. Petri ist eines von mehr als 60 Denkmalen, die alleine in der Hansestadt Besuchern aus Bremen und Umgebung nach der bundesweiten Eröffnung durch Kulturstaatsminister Bernd Neumann um 11.00 Uhr auf dem Bremer Marktplatz offen stehen. Zu der öffentlichen Veranstaltung im Angesicht des Bremer Weltkulturerbes laden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Landesamt für Denkmalpflege Bremen alle Bürger herzlich ein.

Der St. Petri Dom gehört am Denkmaltag zu den Highlights der zu besichtigenden Denkmalen in Bremen, er öffnet seine Pforten von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Um 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr wartet der Domführungsdienst mit Sonderführungen auf, besondere Orgelführungen stehen um 13.00 Uhr und um 15.00 Uhr auf dem Programm. Zudem informiert die Ausstellung "Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz" über dieses Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege, das jungen Menschen Kenntnisse im Bereich des Denkmalschutzes vermittelt und der Berufsorientierung dient. Eine der 13 Jugendbauhütten befindet sich unweit Bremens in Stade.

Zusammen mit der Kirche "Unser Lieben Frauen" und dem Bremer Rathaus steht der St. Petri Dom im Zentrum der Stadt für das gedeihliche Zusammenwirken von weltlicher und kirchlicher Macht. Der aus einer Pfeilerbasilika hervorgegangene Bau wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und präsentiert sich heute in der im 19. Jahrhundert zuletzt umgebauten Form. Archäologische Grabungen halfen den ersten, 789 von Bischof Willehad geweihten Holzbau nachzuweisen.

Die dreischiffige Basilika des 11. Jahrhunderts, die man im 13. Jahrhundert nach rheinisch-westfälischen Vorbildern gewölbt hatte, ließ der Rat der Stadt bis auf wenige Unterbrechungen zwischen 1532 und 1638 schließen, da das Glaubensbekenntnis des Domkapitels im Widerspruch zu den Ansichten der weltlichen Herren stand. In dieser Zeit verschwand ein Großteil des Inventars und die mangelnde Bauunterhaltung ließ 1638 sogar den Südturm einstürzen. Danach erzwang König Friedrich III. von Dänemark die Öffnung des Domes für lutherische Gottesdienste.

Von 1888 bis 1901 fand unter Dombaumeister Max Salzmann und seinem Nachfolger Ehrhardt eine umfassende Restaurierung bzw. der Wiederaufbau des Domes statt. Dabei wurde die gesamte Nordfassade umgestaltet und die Türme neu errichtet. Im Inneren beseitigte man die barocken und neugotischen Emporen, fasste die noch übrig gebliebenen divergierenden Elemente zusammen und setzte durch Verblendungen und mosaikhafte Oberflächengestaltungen neue Blickschwerpunkte.

Kontakt: Pastor Christian Gotzen, Tel.: 0421 3650429, E-Mail: pastor.gotzen@stpetridom.de
Dr. Henrike Weyh, Dommuseum, Tel.: 0421 3309994, E-Mail: dommuseum@stpetridom.de.

Die DSD koordiniert den Tag des offenen Denkmals, die wohl größte Kulturveranstaltung in Deutschland, bundesweit.
Weitere Infos zum Programm unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.