04.03.2014 – Presse , Sachsen-Anhalt

Über 30 Denkmäler in Sachsen-Anhalt erhielten 2013 einen Fördervertrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Dank ihrer Förderer, Stifter und der GlücksSpirale

Für über 30 sachsen-anhaltinische Denkmäler hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) allein 2013 über 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel stammen aus privaten Spenden, Erträgen der von ihr verwalteten Treuhandstiftungen und nicht zuletzt der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, deren Destinatär die Denkmalschutzstiftung seit 1991 ist. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 420 Projekte mit insgesamt rund 21,8 Millionen Euro. Die Stiftung fördert Kirchen, Klöster, Schlösser und Bürgerhäuser ebenso wie technische Denkmäler, archäologische Grabungen und historische Grünanlagen.

Finkenherd in Quedlinburg © Dr. Eckhard Wegner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz


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Zu den sachsen-anhaltinischen Förderprojekten der Stiftung gehörten 2013 unter anderem die Dorfkirche Gütz in Landsberg, bei der die bemalte Tonnendecke restauriert wurde, und das Simonetti-Haus in Coswig, wo die Restaurierung der Stuckdecken abgeschlossen werden konnte. Die Dorfkirche Smirna in Mücheln erhielt ebenso Unterstützung wie St. Stephani in Osterwieck oder die Stiftskirche St. Peter in Petersberg. Auch ein Fachwerkhaus- und ein Bürgerhausprogramm wurden 2013 aufgelegt. Einer der höchsten Förderverträge kam der Gesamtsanierung der Bürgerhäuser Finkenherd 1 und 2 in Quedlinburg zugute. Bei den beiden Gebäuden handelt es sich um Geschossbauten aus dem 16. Jahrhundert, die in einer Insellage inmitten zweier Straßenzüge liegen. Die Nummer 1 mit Dachüberstand und Bügen geht auf die Zeit um 1500 zurück, das Gebäude Nummer 2 entstand 1540. Die den Balken verriegelnden Bügen des niedrigen Baus sind teilweise mit Rosetten verziert.

Die eindrucksvollen Beispiele zeigen, wie wichtig die engagierte Hilfe Vieler für die Rettung und den Erhalt der Kulturlandschaften in Deutschland ist. Eine Förderung durch die DSD ist daher auch eine Anerkennung für das oft beispielhafte Bemühen der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden. Die Denkmalschutzstiftung hat seit ihrer Gründung 1985 bundesweit rund 520 Millionen Euro für über 4.500 Denkmäler zur Verfügung gestellt. Seit 1991 ist sie Destinatär der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, ohne die viele Projekte der Stiftung nicht zustande gekommen wären.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu der wohl größten privaten Initiative in der Denkmalpflege in Deutschland entwickelt. Nur dank des großen bürgerschaftlichen Vertrauens kann sie ihren wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Bewusstseinsbildung für die Denkmalpflege leisten. Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de.