08.07.2024 – Mecklenburg-Vorpommern

„WIEDER-ENTDECKT. Eine Soiree mit Kammermusik und Baugeschichten“

Das Ortskuratorium Schwerin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lädt ein

Für Freitag, den 2. August 2024 um 18.00 Uhr lädt das Ortskuratorium Schwerin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ein in die Schlosskirche Schwerin, Lennéstraße 1 in 19053 Schwerin zu einer Soirée unter dem Titel „WIEDER-ENTDECKT. Eine Soiree mit Kammermusik und Baugeschichten“. Mitwirkende sind die in Schwerin geborene Sophia Maeno – Mezzosopran, Helena Weinstock-Montag (Schwerin) – Flöte, Susan Doering (Kalifornien, USA) – Violine, Reinhard Wulfhorst (Schwerin) – Viola und Dieter Wulfhorst (Kalifornien, USA) – Violoncello. Über wenig bekannte Details aus der Baugeschichte der Schweriner Schlosskirche berichtet Wulf Kawan, Leiter des Ortskuratoriums Schwerin der DSD. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Es erklingen Lieder von Sophie Westenholz (1759-1838) und Fanny Hensel (1805-1847). Ausgebildet in Schwerin wirkte Westenholz vier Jahrzehnte lang als Sängerin, Klavier- und Glasharmonikaspielerin und Komponistin am Hof zu Mecklenburg-Schwerin in Ludwigslust, konzertierte in Städten wie Berlin, Leipzig und Kopenhagen und schuf ein Œuvre, das sie bis auf wenige Ausnahmen nie veröffentlichte. Gleichsam nebenbei zog sie acht Kinder „alleinerziehend“ auf. Fanny Hensel, die kompositorisch und pianistisch hochbegabte Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, schrieb mehr als 460 Werke, darunter eine Vielzahl von Sololiedern.

PROGRAMM:

Wulf Kawan
Begrüßung – Einführung

Sophie Westenholz (1759-1838)
„Morgenlied“

Wulf Kawan
Bemerkenswertes – erster Teil

Sophie Westenholz (1759-1838)
„Liebe, nur Liebe erwärmet das Herz“
„Heinrich und Sophie“
„Lied aus der Ferne“

Dr. Reinhard Wulfhorst
Biographisches zu Sophie Westenholz

Sophie Westenholz (1759-1838)
„Totengräberlied“
„Das Grab“

Wulf Kawan
Bemerkenswertes – zweiter Teil

Fanny Hensel (1805-1847)
„Die frühen Gräber“
„Über allen Gipfeln ist Ruh“

Wulf Kawan
Danksagung und Verabschiedung