Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr
In Bremen erfreuten sich 2025 insgesamt drei Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Bremen, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 180.000 Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.
Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 im Bundesland Bremen gehörte beispielsweise der Halbportalkran im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Das 1975 gegründete Deutsche Schifffahrtsmuseum ist ein renommiertes Forschungsmuseum am Alten Hafen von Bremerhaven. Der dort heute am Nordende aufgestellte Kran befand sich ursprünglich an Fabrikhallen im Bereich des Gebäudes "Strandhalle" am Neuen Hafen. Der Drehkran wurde 1925 für die Bremerhavener Eisenwerke gebaut. 1951 wurde er durch die Hamburger Kranbaufirma "Kampnagel" zu einem Dreh-Wippkran umgebaut und im Bereich der Kaiserhäfen rund drei Kilometer nördlich des heutigen Standorts aufgestellt. Damals wurden größere Fenster für mehr Übersicht und Sicherheit eingebaut. Seit der Außerdienststellung 1978 steht der 2005 denkmalgeschützte Kran im Außenbereich des Schifffahrtsmuseums. Halbportalkräne laufen auf Schienen parallel zum Kai, wobei die wasserseitige Schiene am Boden, die andere erhöht an einem Speicherbau angebracht ist. Als weitere Projekte im vergangenen Jahr förderte die DSD die Fenster der Westfassade des Bremer Rathauses und die Sanierung des Biberschwanzdachs eines denkmalgeschützten Bürgerhauses in Bremen Bürgerpark. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.
Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.
Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de