03.02.2026

30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung

Baden-Württemberg
Höhenstaufen-Gymnasium in Göppingen
Das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen ist eines von30 Denkmalen in Baden-Württemberg, die 2025 von der DSD gefördert wurden

Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr

In Baden-Württemberg erfreuten sich 2025 insgesamt 30 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Baden-Württemberg, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Baden-Württemberg gehörte beispielsweise das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen. Die Schule wurde von 1957 bis 1959 nach einem Entwurf der Architekten Günter Behnisch und Bruno Lambart errichtet. Das Gebäude setzt sich aus einem langgestreckten, viergeschossigen Hauptbau und zweigeschossigen, durch Glasgänge miteinander verbundene Klassentrakte zusammen. Die Strenge des Stahlbetonskelettbaus mit vorgefertigten Fassadenelementen lockert das leicht asymmetrisch nach innen knickende Flachdach auf. Die westliche Giebelseite ist als Hauptansichts- und Zugangsseite gestalterisch hervorgehoben. Sämtliche Räume des Schulgebäudes werden über großflächige Kippfenster, Wendeflügel und feststehenden Oberlichter großzügig belichtet. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch das Rheintor in Breisach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Natursteinrestaurierung unterstützt werden konnte, oder ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert in Tübingen, wo die DSD die Gesamtsanierung förderte. Schließlich wurde auch der Oberen Burg in Talheim, der Glashütte Buhlbach in Baiersborn Obertal und dem ehemaligen Lutherhaus in Heidelberg Bergheim Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.

Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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