20.12.2023

An der evangelisch-reformierten Kirche in Lingen stehen Dacharbeiten an

Niedersachsen

Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten am Turm

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale für die Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten am Turm der evangelisch-reformierten Kirche in Lingen 100.000 Euro zur Verfügung. Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 490 Objekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Niedersachsen fördern konnte.

Lingen an der Ems, die größte Stadt im Landkreis Emsland im westlichen Niedersachsen, liegt in Grenznähe zu den Niederlanden. Die einstige Pfarrkirche St. Walburgis befindet sich am Nordrand der historischen Kernstadt.

Zum Objekt

Das Kirchenschiff wurde von 1770 bis 1772 nach Plänen von Baumeister J. Schrader neu errichtet. Der romanische Westturm stand jedoch schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und der Chor im Osten ist aus dem Jahr 1629 überkommen. Die älteste Glocke datiert ins Jahr 1457.

Der Turm besteht im unteren Teil aus Findlingsmauerwerk, ein Schildbogen im Innern zeugt von der ersten, romanischen Kirche. Der gedrungene Turm ist verputzt und trägt einen hohen Spitzhelm mit Schieferdeckung. Chor und Schiff sind in Sandstein ausgeführt. Die spitzbogigen Fenster am mehreckigen Chor weisen Maßwerk auf, während die Fenster im Kirchenschiff schlichter und mit Korbbögen gestaltet sind. Zwischen den Fenstern leiten Strebpfeiler den Gewölbeschub ab.

Im schlichten Innern ist die Decke mit einer Tonne gewölbt. Der Chor hinter dem Triumphbogen mit Sandsteinbogen weist ein Netzrippengewölbe auf. Kanzel und Orgel stammen aus der Zeit des Langhausneubaus im 18. Jahrhundert.

Evangelisch-reformierten Kirche in Lingen * Foto: Architekturbüro Hildebrandt
Evangelisch-reformierten Kirche in Lingen * Foto: Architekturbüro Hildebrandt
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