Dank des Stiftungsfonds Dorfkirchen in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Dank ihres treuhänderischen Stiftungsfonds Dorfkirchen unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Arbeiten am Kirchenschiffdach der Kirche St. Peter und Paul in Sömmerda-Tunzenhausen mit 20.000 Euro. Das Gotteshaus ist eines der über 570 Denkmale, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Eine urkundliche Erwähnung der Kirche datiert aus dem Jahr 1328. Nach einem Dorfbrand 1725 errichtete man die Kirche neu unter Verwendung von Teilen des Vorgängerbauwerks. Die aus Natursteinen aufgebaute Kirche besteht aus einem westlichen Baukörper mit verschieferter barocker Haube, Laterne und Nadelhelm und einem sich östlich anschließenden Langhaus mit einem vieleckigen Ostabschluss.
Zum Objekt:
Die 1727 neu errichtete Dorfkirche ist eine Saalkirche mit einem Kirchturm, der eine barocke Haube trägt. Sie besitzt eine Schweifkuppel und eine Laterne. Das Dach über dem Kirchenschiff ist als Mansarddach ausgebildet. Im Inneren stehen der Kanzelaltar aus dem Jahre 1826 und der Taufstein von 1827 in klassizistischer Form. Die Dachkonstruktion des Kirchenschiffdaches ist durch Fäulnis und holzzerstörende Insekten hochgradig geschädigt. Die vorhandene Deckung mit Betondachsteinen trägt zusätzlich durch die hohe Last zur Gefährdung des Daches bei. / tkm