30.05.2025

Besuch der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim

Hessen
Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim
Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim

Hohe, schiefergedeckte Satteldächer decken die Bauten

An der Dachsanierung der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der gemeinwohlorientierten Lotterie GlücksSpirale mit 100.000 Euro. Nun besucht Dr. Brigitte Streich, Ortskuratorin Wiesbaden der DSD, Schwester Klara bei einem Pressetermin am Dienstag, den 3. Juni 2025 um 13.00 Uhr gemeinsam mit Martin Blach, Geschäftsführer von Lotto Hessen, um sich einen Eindruck von den anstehenden Arbeiten zu verschaffen. Die Abtei St. Hildegard gehört zu den über 260 Objekten, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Hessen fördern konnte.

Im Rheingau, oberhalb von Rüdesheim-Eibingen, liegt am Südhang des Taunus inmitten von Weinbergen die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard. Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg stiftete im Jahr 1900 die Benediktinerinnenabtei nahe des einstigen, im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Hildegard-Klosters Rupertsberg und des zerstörten Klosters Eibingen. Bis 1904 entstand die Klosteranlage in neoromanischen Formen aus heimischem, unverputztem Sand- und Bruchstein. Das Ensemble besteht aus einer dreischiffigen Basilika mit Doppelturmfassade, Kreuzgang und dreigeschossigen, um zwei Höfe gruppierten Klosterbauten, in denen sich auch eine Bibliothek befindet.

Zum Objekt:

Hohe, schiefergedeckte Satteldächer decken die Bauten, die sich in ihrer Formensprache an der rheinischen Spätromanik orientieren. Der Ostflügel, bis zum Ersten Weltkrieg nur Rohbau, konnte erst nach 1918 fertiggestellt werden. Die Kirche hat innen ein flachgedecktes Hauptschiff. Das nördliche Seitenschiff ist als Teil des Kreuzgangs abgetrennt und zum Hauptschiff geschlossen. Den Vorchor überspannt ein Kreuzgratgewölbe. Die Apsis ist geschlossen und ohne Fenster gestaltet. Vom Presbyterium nach Norden abgewinkelt, schließt sich der Nonnenchor an.Von 1907 bis 1913 erfolgte die Ausmalung der Kirche. Die Malerei verkörpert ein Hauptwerk der Beuroner Kunstschule und behandelt das Thema: "Die Wohnung Gottes unter den Menschen", umgesetzt in Darstellungen von Christus als Pantokrator in der Apsis, dem Himmlischen Jerusalem im Langhaus, Szenen aus dem Neuen und Alten Testament sowie Szenen aus dem Leben der heiligen Hildegard. 

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